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Herr Abgeordneter – Kasse bitte!

Das Kassieren hat sich gelohnt (v.li.): Ullrich Reinbold (EDEKA-Kaufmann), Sarah Hildebrand (Leiterin Kindergarten am Kutschengraben, Spendenempfängerin), Engin Eroglu (MdEP), Dr. Julian Böcker (Leiter Public Affairs Brüssel, EDEKA Zentrale AG & Co. KG) und Mirco Skrzipek (FREIE WÄHLER, Schwalm-Eder). Foto: nh
Das Kassieren hat sich gelohnt (v.li.): Ullrich Reinbold (EDEKA-Kaufmann), Sarah Hildebrand (Leiterin Kindergarten am Kutschengraben, Spendenempfängerin), Engin Eroglu (MdEP), Dr. Julian Böcker (Leiter Public Affairs Brüssel, EDEKA Zentrale AG & Co. KG) und Mirco Skrzipek (FREIE WÄHLER, Schwalm-Eder). Foto: nh

Melsungen. Am Freitag, 24. Januar 2020, besuchte der Europaabgeordnete Engin Eroglu, FREIE WÄHLER, die EDEKA Filiale Reinbold. Für 30 min. machte er Kasse und zog Lebensmittel für einen guten Zweck übers Band.

Neues Baukastensystem für die Kids

Die komplette Einnahme in dieser Zeit wurde vom Verbund gleich im Anschluss an den evangelische Kindertagesstätte am Kutschengraben überreicht. Der Abgeordnete konnte 589,84 € einnehmen, der Betrag wurde von Marktinhaber Reinbold auf 600 Euro gerundet und per Scheck sofort an die Kita-Leiterin Sarah Hildebrand übergeben. Viele Kindergartenkinder vor Ort freuen sich schon auf das gewünschte neue Baukastensystem in ihrer Tagesstätte.

Nahversorgung der Dörfer oft schwierig

Abgeordneter Eroglu sprach mit den Vertretern von EDEKA über Herausforderungen des Lebensmittel-Einzelhandels, denn die Sicherung der Nahversorgung stößt insbesondere im ländlichen Raum an betriebswirtschaftliche Grenzen. Hier liegen Gemeinden, in denen wegen ihrer geringen Größe keine wirtschaftlich tragfähige Nahversorgung aufrecht erhalten werden kann, oftmals zwar in unmittelbarer Nachbarschaft, doch die Versorgung im Dorf stellt sich oft als schwierig dar.

Vollsortimenter und Discounter

Mit den lokalen Versorgern verschwinden jedoch nicht nur die vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität besonders wichtigen Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch die in ihrer Gemeinde verwurzelten und vielfältig engagierten Kaufleute. Denn die Funktion eines guten Vollsortimenters geht im Gegensatz zum Discounter weit über die grundlegende Versorgung mit Lebensmitteln hinaus. Supermärkte dieser Art stellen vielfach nachbarschaftliche Orte der Begegnung dar und tragen so zum Erhalt einer Dorfgemeinschaft bei.

Hilfreiches Genossenschaftsmodell

Der EDEKA-Verbund ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss selbstständiger Kaufleute des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland. Die selbstständigen Kaufleute entscheiden eigenständig über ihr Warenangebot und ihre Preisstellung sowie über die Marktausstattung und Personalfragen. Dies ermöglicht auf spezielle Kundenwünsche einzugehen und beispielsweise mit lokalen Erzeugern zu kooperieren.

Ein solches Genossenschaftsmodell mit kleineren Märkten sieht EU-Parlamentarier Eroglu von der FREIE WÄHLER Schwalm-Eder als hervorragende Hilfe bei der Versorgung für den ländlichen Raum.

(red)