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Trotz vielem Verkehr gibt’s keinen Kreisel

An der Kreuzung Fritzlarer Straße/Besser Straße wird es oft eng. Foto: nh
An der Kreuzung Fritzlarer Straße/Besser Straße wird es oft eng. Foto: nh

Gudensberg. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens zwischen dem Kreisel an der Hospitalskapelle „Spittel“ und der VR-Bank dringt die Stadt Gudensberg seit längerer Zeit bei HessenMobil, der für die Landesstraßen zuständigen Behörde, auf eine diesen Straßenabschnitt entlastende Verkehrsführung.

HessenMobil entscheidet über Landesstraße

HessenMobil hat die Stadt nun über die Prüfungen informiert: Ein weiterer Kreisverkehr werde die Situation nicht verbessern, weitere Alternativen werden geprüft.

Morgens kurz vor 8: Zwischen dem Kreisel an der Hospitalskapelle und der VR-Bank stauen sich die Autos. Die Linksabbieger Richtung Besse warten auf eine Lücke. Da die Fritzlarer Straße zwischen Spittel und Marktplatz eine Landesstraße (L 3221) ist, die als Besser Straße weiter Richtung Autobahn führt, werden alle Entscheidungen rund um diese Straße durch HessenMobil, einer Landesbehörde, getroffen, nicht durch die Stadt Gudensberg.

Kreisverkehr würde nichts verbessern

Das Problem des überlasteten Straßenabschnittes wurde seit 2017 mehrfach zwischen Stadt Gudensberg und HessenMobil besprochen. Nun hat HessenMobil die Stadt darüber informiert, dass die Verkehrsströme an den zwei Kreuzungen („Spittel“ und „Autobahnabfahrt/Besser Straße“) über mehrere Tage gezählt wurden. Die Auswertung belege zwar die verkehrlichen Probleme in der Ortsdurchfahrt der L 3221 (Fritzlarer Straße/Besser Straße), die Verkehrsbehörde kommt aber zum Schluss, dass ein weiterer Kreisverkehr an der Autobahnabfahrt die Situation nicht verbessern werde.

Das aktuelle Fazit:

• Das Anliegen, Fritzlarer Straße und Besser Straße zu entlasten, sei nachvollziehbar.
• Die Probleme seien jedoch nicht so gravierend, dass die Kreuzung L 3221/ L 3150 (an der Autobahnabfahrt) mit Geldern des Landes Hessen zu einem Kreisel umgebaut werden sollte, denn diese Kreuzung sei ausreichend leistungsfähig.
• Ein Umbau dieser Kreuzung in einen „Kreisel“ führe nicht zu weniger Verkehr in der Besser Straße. Eine bessere Umlenkung des Verkehrsstroms sei eher durch eine Änderung der Vorfahrt zu erreichen.
• Bis einschließlich 2018 gab es an der Kreuzung nur wenige Unfälle. In 2019 gab es erstmals so viele Unfälle, dass sich eine „Unfallhäufungsstelle“ ergeben habe. Daher werde die Unfallkommission (Polizei, Hessen Mobil und Kreisverkehrsbehörde) im 2. Quartal 2020 die Kreuzungssituation unter die Lupe nehmen und beraten, ob sich aufgrund der Unfallhäufigkeiten Umbaubedarf ergibt.
• Es käme dann eventuell in Betracht, die Vorfahrtssituation an der Kreuzung zu ändern, und zwar dahingehend, dass eine abknickende Vorfahrt vom „Metzer Kreuz“ her kommend Richtung Besse eingerichtet werden könnte.

Schneller über den Kreisel „Metzer Kreuz“

Nun raten die Verkehrsplaner, zunächst das Ergebnis der Beratung der Unfallkommission abzuwarten. Allen Verkehrsteilnehmer*innen, die zwischen Autobahnabfahrt und Kreisel am Spittel unterwegs sind, rät HessenMobil, die Umgehungsstraße über den Kreisel „Metzer Kreuz“ zu nutzen. Diese Route sei schneller und weniger stark befahren als Fritzlarer und Besser Straße.

(red)



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