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NVV-Konzept: „Jedes Dorf, jede Stunde“

Wohin geht die Reise für den Nahverkehr im ländlichen Raum? Foto: Marie Sjödin | Pixabay
Wohin geht die Reise für den Nahverkehr im ländlichen Raum? Foto: Marie Sjödin | Pixabay

Kassel. Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Wiebke Knell, sowie der Vorsitzende der FDP Kassel, Matthias Nölke, haben den Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) besucht.

Ausbau der Verkehrsangebote

Der NVV hat ein Verbundgebiet von rund 7.000 km² und ein Streckennetz von 7.113 km. Zu Beginn informierte der NVV-Geschäftsführer Steffen Müller die beiden Politiker über aktuelle Herausforderungen und Innovationen des Verbundes. Neben den Auswirkungen des Klimawandels auf den ÖPNV seien vor allem die Sicherung des Angebotes, der Ausbau in der Fläche auf einen dauerhaften Stundentakt (Motto: „Jedes Dorf, jede Stunde“) sowie die Entwicklung von neuen Mobilitätskonzepten die großen Projekte, denen sich der NVV stellen müsse.

Wiebke Knell, MdL und Vorsitzende der liberalen Kreistagsfraktion. Foto: FDP
Wiebke Knell, MdL und stellv. Vorsitzende der liberalen Kreistagsfraktion. Foto: FDP

On-Demand muss geprüft werden

Leider können insbesondere kleinere Verbünde, wie es der NVV ist, nur bedingt die großen Investitionssummen für die Erforschung neuer Mobilitätsangebote stemmen. „Der ländliche Raum lebt von den Mobilitätsangeboten vor Ort. Nur wenn wir den Menschen, die hier leben oder die hierherziehen möchten, ein entsprechendes Angebot machen, können wir den ländlichen Raum attraktiv halten und ihn als vollwertige Alternative zu den Ballungsgebieten sehen. On-Demand Angebote oder ähnliche Formen des Nahverkehrs müssen daher geprüft werden“, sagte Wiebke Knell, die auch Sprecherin der FDP-Fraktion für den ländlichen Raum ist.

Ländlichen Nahverkehr nicht ins Ehrenamt verlagern

Außerdem betonte sie, dass die Landesregierung kein klares Konzept für den ÖPNV im ländlichen Raum hat: „Statt immer neue Flatrate-Tickets einzuführen, die nur bedingt die tatsächlichen Kosten decken, oder den Nahverkehr ins Ehrenamt, wie es bei den Bürgerbussen geschieht, zu verlagern, brauchen wir ein klares Mobilitätskonzept für unsere Region. Dafür werde ich mich weiterhin auf allen Ebenen einsetzen.“

Beide Politiker betonten, dass sie im regelmäßigen Austausch mit dem NVV bleiben möchten, damit sie immer über die aktuellsten Entwicklungen informiert bleiben.

(red)



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