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30 Jahre Förderverein „Pro Nordhessen e.V.“

Dr. Jürgen Spalckhaver, Vorstandsvorsitzender Pro Nordhessen. Foto: nh
Dr. Jürgen Spalckhaver, Vorstandsvorsitzender Pro Nordhessen. Foto: nh

Region. Am 6. März hat sich die Vereinsgründung von Pro Nordhessen e.V. zum 30. Mal gejährt, ein Jubiläum, das Anlass gab, auf eine bewegte Geschichte zurückzublicken.

Neuorientierung für Nordhessen

25 Persönlichkeiten aus der nordhessischen Wirtschaft nahmen an der Gründungsversammlung 1990 teil, je ein Vertreter von Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer waren für den Vorstand gesetzt, fünf weitere Mitglieder wurden gewählt. Vorsitzender wurde IHK-Vizepräsident Horst-Dieter Jordan, seine beiden Stellvertreter waren HWK-Präsident Karl Schölch und Ludwig Georg Braun.

Bereits im Jahr 1985, dem erklärten Jahr der „Neuorientierung für Nordhessen“, wurden in der IHK mit der Aktion „Pro Nordhessen“ die Weichen gestellt, die Zukunftsfähigkeit der Region durch Eigeninitiative der Wirtschaft zu stützen und die Zonenrandförderung lediglich flankierend zu betrachten. Der Mauerfall 1989 und die Wiedervereinigung 1990 gaben wenige Jahre später den „Vätern“ von Pro Nordhessen recht, die Ärmel hochzukrempeln und selbst anzupacken. Koordiniert wurden alle Maßnahmen zur Stärkung einer wirtschaftlichen Eigendynamik und eines neuen Selbstbewusstseins der Region durch Renate Fricke, die nach Vereinsgründung zur Geschäftsführerin bestellt wurde.

Engagement mit Schubkraft

Nun, 30 Jahre später, zählt Nordhessen zu den innovativsten Regionen Europas und die Arbeitslosenzahlen stehen auf einem Rekordtief. Dr. Jürgen Spalckhaver, Vereinsvorstandsvorsitzender, blickt dankbar und nicht ohne Stolz auf die Entwicklung zurück, mahnt aber auch zu weiteren Anstrengungen, um im Aufwind bleiben zu können: „Die positive Entwicklung der Region ist eng verbunden mit all den Kräften, die seit Gründung des Fördervereins an einem Strang ziehen und ihre Kräfte bündeln. Denn trotz großer Erfolge steht die Region stetig vor neuen Herausforderungen. Um unserer Arbeit noch mehr Gewicht geben zu können, haben wir uns vorgenommen, die Zahl der Mitglieder des Vereins zu erhöhen. Die Stadt Kassel ist vor kurzem beigetreten; wenn viele weitere Akteure diesem Beispiel folgen, verleiht das unserem Engagement für die Region noch eine zusätzliche Schubkraft.“

Werkzeug der Region für Image und Identität

„Die Gründung der Regionalmanagement Nordhessen GmbH im Jahr 2002 war ein wichtiger Meilenstein in der Vereinsgeschichte, und als Gesellschafter hat der Förderverein alle Weichenstellungen entscheidend mitgeprägt“, ergänzt Markus Exner, Geschäftsführer von Pro Nordhessen. „Mit Einführung der Dachmarke GrimmHeimat NordHessen hat man zudem der Region ein Werkzeug in die Hand gelegt, auch Image und Identität zu fördern und die Basis für eine größere Bekanntheit zu schaffen.“

Pro Nordhessen e. V. bietet Unternehmen, Institutionen, Kommunen und Bürgern der Region die Chance, ihre Anliegen in den Prozess der gemeinsamen Regionalentwicklung einzubringen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das Image Nordhessens im weitesten Sinne zu entwickeln, zu pflegen und zu fördern.

http://www.regionnordhessen.de/regionalmanagement/pro-nordhessen-ev.html

(red)



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