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Strenge Kontrollen der Corona-Verordnungen

Wegen der Corona-Pandemie gelten zahlreiche strenge Anordnungen der Behörden und Rathäuser. Schwalmstadts Bürgermeister Pinhard hat verschärfte Kontrollen angekündigt. Fotomontage: Schmidtkunz
Wegen der Corona-Pandemie gelten zahlreiche strenge Anordnungen der Behörden und Rathäuser. Schwalmstadts Bürgermeister Pinhard hat verschärfte Kontrollen angekündigt. Fotomontage: Schmidtkunz

Schwalmstadt. Corona-Partys, Grillfeste und Zusammenkünfte in öffentlichen Anlagen: Viele Menschen scheinen den Ernst der Lage in Zeiten des Coronavirus noch nicht erkannt zu haben. Jetzt wird durchgegriffen.

Bürgermeister verschärft Kontrollen

Offenbar ist die Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch nicht von allen Bürger*innen verstanden worden. Um die rasante Ausbreitung des Virus einzudämmen, sind Sozialkontakte so weit wie möglich zu vermeiden. Weil sich trotz entsprechender Anordnungen durch Land und Kreis noch immer Einzelhändler und Privatpersonen nicht an die dringend notwendigen Vorgaben halten, wurden die Maßnahmen weiter verschärft. So müssen seit dem heutigen Samstag, 12.00 Uhr, alle Gaststätten und Restaurants geschlossen bleiben.

Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard belässt es nun nicht mehr bei mündlichen und schriftlichen Aufforderungen. Durch sein Ordnungsamt lässt er Ladengeschäfte und Gaststätten, Freizeiteinrichtungen, Spiel- und Sportplätze gezielt kontrollieren. „Auch, wer nicht zur Risikogruppe gehört und keine Symptome des Coronavirus aufweist, kann zum Überträger des Virus für alte und kranke Menschen werden. Deshalb müssen wir unser öffentliches Leben massiv herunterfahren“, so Pinhard.

Nur noch Gruppen bis 5 Personen

Außerdem sind jetzt Zusammenkünfte im öffentlichen Raum nur noch bis zu fünf Personen erlaubt. Wie ernst es der Bürgermeister der größten Stadt im Schwalm-Eder-Kreis meint, zeigt auch die Tatsache, dass er die Einhaltung von Quarantäne-Maßnahmen überprüfen lässt.

Was passiert bei Missachtung der Verordnungen?

„Wir haben die klare Anweisung, den- oder diejenige umgehend dem Schwalm-Eder-Kreis zu melden. Dieser wiederum wird Strafanzeige stellen. Das Vorgehen ist nötig, damit wirklich alle den Ernst der Lage verstehen.“ Wichtigstes Ziel sei es, alle Menschen zu schützen, die im Gesundheitswesen, der Lebensmittelversorgung oder anderen kritischen Infrastruktur-Bereichen tätig sind. Pinhard: „Natürlich schränken uns die aktuellen Verordnungen massiv ein. Trotzdem werden wir alle rechtlich möglichen Schritte gegen all jene einleiten, die den Verordnungen von Land und Kreis zuwiderhandeln. Wir werden es nicht dulden, wenn beispielsweise Jugendliche sich weiterhin zu Partys treffen oder Einzelhändler ihre Geschäfte öffnen, obwohl dafür die Rechtsgrundlage fehlt.“

(red)



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