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Historische Infos am Bahnradweg

Von links: Holger Thiel, Christel Jäckel, Eckhardt Knauf, Helmut Reich, Martin Euler, Christina Euler, Kerstin Schlemmer, Bernd Glänzer, Hans Korell. Foto: nh
Von rechts: Holger Thiel, Christel Jäckel, Eckhardt Knauf, Helmut Reich, Martin Euler, Christina Euler, Kerstin Schlemmer, Bernd Glänzer, Hans Korell. Foto: nh

Nausis. Mit einer großen Info-Tafel direkt am ehemaligen Bahnhof setzt die Dreschgenossenschaft Nausis/Wincherode e.V. ihre Aktivitäten zur Gestaltung des Bahnradweges fort.

Historische Bilder und Dokumente

In den vergangenen Jahren wurden auf dem Streckenabschnitt Nausis neben Sitzbänken bereits alte Eisenbahnrelikte wie Signalschilder und Kilometrierungssteine aufgestellt. Aus dem umfangreichen Archivmaterial des Vereins entwickelte Helmut Reich ein inhaltliches Konzept für eine Infotafel zur Geschichte des Bahnhofs Nausis, die von Eckhard Knauff gestaltet wurde.

Die Tafel zeigt historische Bilder und bisher nicht bekannte Dokumente aus den ersten Jahren des Bahnbetriebes ab 1907, z.B. eine Zeichnung der Gebäude und eine Postkarte mit dem ersten Fahrplan. Hinzu kommen kurze Textbausteine aus einem Zeitzeugeninterview, in dem Leben und Arbeiten auf dem Bahnhof eindrucksvoll geschildert wird.

Zeitreise zum dörflichen Umschlagplatz

Den Inhalt der Tafel erläuterte Helmut Reich: „Jeder Radfahrer weiß, dass er auf einer ehemaligen Bahntrasse fährt. Wir wollen die Radler mitnehmen auf eine Zeitreise und zeigen, dass die Eisenbahn über Jahrzehnte als wichtigstes Transport- und Verkehrsmittel für die Wege zur Arbeit und Schule unentbehrlich war, nicht nur für die Nausiser, sondern auch für die Bewohner der umliegenden Dörfer. Neben Schule und Kirche war der Bahnhof immer ein Mittelpunkt in Nausis, ein Umschlagsplatz für alles, was ins Dorf kam und aus dem Dorf hinausging.“

Vom Zweckverband Knüll finanziell gefördert

Christel Jäckel bedankte sich im Namen des Vereins bei allen an dem Projekt Beteiligten. „Wir bedanken uns besonders beim Zweckverband Knüll für die finanzielle Förderung aus dem Regionalbudget der Leader-Region Knüll. Nur aus Eigenmitteln hätte der Verein das Projekt nicht stemmen können“, so die Vorsitzende.

(red)



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