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Kreis investiert in Bildung & Erziehung

Von links: Petra Siebert, Leiterin der Betreuung, Landrat Winfried Becker, Schulleiterin Katja Maßmann, BGM Thomas Petrich und Fachbereichsleiter Mike Stämmler vor dem Bauschild für die neuen Räume der Betreuung an der Grundschule in Edermünde-Besse. Foto: nh
Von links: Petra Siebert, Leiterin der Betreuung, Landrat Winfried Becker, Schulleiterin Katja Maßmann, BGM Thomas Petrich und Fachbereichsleiter Mike Stämmler vor dem Bauschild für die neuen Räume der Betreuung an der Grundschule in Edermünde-Besse. Foto: nh

Edermünde. In die kreiseigenen Grundschulen Grifte und Besse investiert der Landkreis insgesamt 1,3 Millionen Euro. Damit wird die Bildung von Kindern und Jugendlichen kräftig gefördert.

Weitere Investitionen geplant

Bei den aktuellen Baumaßnahmen an den Grundschulen in den Edermünder Ortsteilen werden die Erweiterungen der Betreuungsräume im Nachmittagsprogramm sowie der beiden Mensen und Ausgabeküchen investiert. Laut Angaben des Landkreises bedeutet diese Förderung eine immense Investition. In den Jahren 2020 und 2021 sind an den kreiseigenen Schulen erneut Gelder im zweistelligen Millionenbereich pro Haushaltsjahr geplant. Sie fließen in Anbauten, Erweiterungen und Sanierungen, besonders im energetischen Bereich. Der Landkreis nutzt hierfür die kommunalen Investitionsprogramme KIP I und KIP II sowie die Hessenkasse. Hinzu kommen jährlich ca. zwei Millionen Euro im Bereich der Bauunterhaltung und Innenraumsanierung in den Schulen, die komplett aus Kreismitteln finanziert werden.

Besondere Verantwortung

„Uns ist bewusst, dass wir in unseren Schulen für die Schülerinnen und Schüler ein angenehmes sowie anregendes Lernklima schaffen müssen. Das muss uns und ist uns einiges Wert. Mit den geplanten Investitionen legen wir den Grundstein für ein gelingendes Lernen und Betreuen. Hierbei spielt auch der Ausbau von räumlichen Ressourcen für die Betreuungsangebote an den Schulstandorten eine wichtige Rolle. Es geht für viele Eltern und die Kinder um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Ausbau von Mensen und Betreuungsräumen engagieren wir uns als Landkreis hier in besonderer Weise und kommen unserer Verantwortung nach“, so Landrat Winfried Becker.

Der Edermünder Bürgermeister Thomas Petrich freut sich über das Engagement des Landkreises: „Ein zuverlässiges Betreuungsangebot ist gerade für Eltern von kleinen Kindern unverzichtbar. Wir sind froh, dass wir für alle Edermünder Kinder bis zum Ende des Grundschulalters tagtäglich ein solches Angebot haben. Die 30.000 EUR, mit denen wir die Betreuungsvereine jährlich aus der Gemeindekasse unterstützen, sind deshalb für uns eine Investition in die Zukunft.“

Von links: BGM Thomas Petrich, Schulleiterin Corinna Beilharz, Landrat Winfried Becker und Fachbereichsleiter Mike Stämmler auf der Baustelle an der Ernst-Reuter-Schule in Edermünde-Grifte. Foto: nh
Von links: BGM Thomas Petrich, Schulleiterin Corinna Beilharz, Landrat Winfried Becker und Fachbereichsleiter Mike Stämmler auf der Baustelle an der Ernst-Reuter-Schule in Edermünde-Grifte. Foto: nh

Ernst-Reuter-Schule in Grifte

Die Schülerzahl an der Ernst-Reuter-Schule ist in den letzten fünf Jahren erheblich ge-wachsen. Aktuell besuchen 156 Schülerinnen und Schüler die Klassen 1. bis 4. Bemerkenswert ist, dass alle im Ganztagsangebot der Schule angemeldet sind. Nicht alle sind an allen Tagen im Ganztagsangebot, allerdings ist der Raumbedarf sowohl für die Betreuungsräume, wie auch die Mensa erheblich gewachsen.

Aktuell werden Mensa und Küche vergrößert sowie ein Büro für die Betreuung ange-baut. Zudem werden zwei zusätzliche Betreuungsräume geschaffen. Der Schwalm-Eder-Kreis investiert hier ca. 500.000 EUR.

„Wir freuen uns sehr über die baulichen Maßnahmen am Nebengebäude, in dem die Schulkinder des ganztägigen Angebotes untergebracht sind, da die Schülerzahlen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind und besonders im Mittagsbereich bis 14.30 Uhr die räumlichen Bedingungen extrem beengt waren. Nun erhoffen wir uns durch mehr Platz und eine schöne Gestaltung mehr Entspannung und eine förderlichere Umgebung für die Schulkinder, sodass sie sich hier noch besser entfalten können, besser zusammen spielen und sich letztlich auch noch wohler fühlen als bisher“, erläutert Schulleiterin Corinna Beilharz.

Bilsteinschule in Besse

Seit dem Schuljahr 2018/2019 gibt es an der Bilsteinschule in Besse ein Ganztagsange-bot. Dies wird inzwischen von 58 Kindern wahrgenommen. In der Folge ist erweiterter Platzbedarf für die Betreuung sowie die Essensausgabe in der Mensa entstanden. In einem direkt an das bestehende Gebäude angeschlossenen Anbau werden neben einem neuen Betreuungsraum nun Essensausgabe und Ausgabeküche untergebracht.

„Es muss selbstverständlich sein, dass Schulen durch ein ganztägiges Angebot die Ver-einbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Diese Arbeit benötigt als Grundvoraussetzung die entsprechenden Räumlichkeiten und ausreichend finanzielle Ressourcen, weshalb wir über die Ausstattung und Unterstützung durch den Schwalm-Eder-Kreis als Schulträger, die Gemeinde Edermünde und das Hessische Kultusministerium sehr dankbar sind. Wir öffnen die Schule über den Unterricht hinaus, um gemeinsam mit dem Team des Regenbogenlandes (Ganztagsbetreuung) die Bilsteinschule nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensraum zu gestalten. So haben wir eine Chance, für die Familien in Besse eine familienorientierte Schule mit zukunftsorientierter Bildung zu gestalten“, sagt die dortige Schulleiterin, Katja Maßmann.

(red)




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