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Beginn der Serien in den Sporthallen

Ab Mitte Oktober sollen die Hallensportler ihren Wettkampfbetrieb aufnehmen können. Der Schwalm-Eder-Kreis hat seine Unterstützung zugesagt. Foto: Tania van den Berghen | Pixabay
Ab Mitte Oktober sollen die Hallensportler ihren Wettkampfbetrieb aufnehmen können. Der Schwalm-Eder-Kreis hat seine Unterstützung zugesagt. Foto: Tania van den Berghen | Pixabay

Schwalm-Eder. Spätestens Mitte bis Ende Oktober wollen die meisten Hallensportler mit dem Wettkampfbetrieb in den Sporthallen des Schwalm-Eder-Kreises beginnen.

Corona-Regeln machen viel Arbeit

Der Landkreis wird die Vereine bei der Organisation der Spieltage unterstützen. Das Erfassen der Personalien der Sportler und Besucher, Abstands- und Einbahnstraßen-Regelungen in den Sportstätten, die Reduzierung der Zuschauerzahlen mit Kennzeichnung der verfügbaren Sitzplätze – auf die Sportvereine im Schwalm-Eder-Kreis kommt eine Menge Arbeit zu, wenn sie in wenigen Wochen den Spielbetrieb in den Sporthallen des Schwalm-Eder-Kreises wiederaufnehmen.

Checkliste von der Kreisverwaltung

Damit die Vereine dabei das Rad nicht ständig neu erfinden müssen, stellt ihnen der Schwalm-Eder-Kreis eine Checkliste zur Verfügung. In dieser Liste finden sich alle rechtlichen Vorgaben des Landes Hessen und die Empfehlungen des Schwalm-Eder-Kreises zur Durchführung von Sportveranstaltungen mit Zuschauenden.

Die Checkliste gibt neben generellen Hinweisen zur Sporthallennutzung in Corona-Zeiten vor, wie sich Aktive und Publikum bei Sportveranstaltungen zu verhalten haben und welche Regelungen beim Speisen- und Getränkeverkauf eingehalten werden müssen. Diese Orientierungshilfe für die Sportvereine wurde von der Sportpflege des Schwalm-Eder-Kreises erstellt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

Individuelle Hygienekonzepte

Und mehr noch: Alle Sporthallen, in denen Sportveranstaltungen mit Zuschauenden veranstaltet werden, werden vom Schwalm-Eder-Kreis mit mobilen Desinfektionsmittel-Ständern ausgestattet. Dies geschieht sukzessive in den nächsten Tagen und wird spätestens am Ende der Herbstferien abgeschlossen sein.

Grundsätzlich, so Landrat und Sportdezernent Winfried Becker, müssen Sportveranstaltungen bis maximal 250 Zuschauende, nicht einzeln genehmigt werden. Es muss aber ein individuelles Hygienekonzept erarbeitet und eingehalten werden. Dazu gibt es neben der Checkliste des Landkreises noch zahlreiche Handreichungen der einzelnen Sportfachverbände.

Gefahr der Aerosole noch ungeklärt

Besonderes Augenmerk, so Winfried Becker weiter, legt man beim Schwalm-Eder-Kreis darauf, den Vereinen nicht etwa unverhältnismäßige Vorgaben zu machen, die vom Aufwand her für ehrenamtliche Sportvereinsmitglieder kaum zu schaffen sind.

Die Notwendigkeit in den Sporthallen für eine gute Durchlüftung, insbesondere zwischen mehreren Spielen an einem Spieltag, zu sorgen, sei selbstverständlich. Dafür müssen beispielsweise auch entsprechende Pausen eingeplant und Hallennutzungen neu geplant werden. Unklar ist nach wie vor, welche Gefahren von Aerosolen im Bereich der Umkleidekabinen und Duschanlagen ausgehen. Klar ist, dass allein die Kombination „viele Menschen – stark atmend – auf engem Raum“ eine sehr kritische ist.

Einschränkungen in den Duschräumen

Deshalb wird der Schwalm-Eder-Kreis zukünftig zwar die Umkleidekabinen für Trainings- und Wettkampfzwecke öffnen, die Nutzung der Duschen wird aber nur im Wettkampfbetrieb und auch hier nur bei der Teilnahme von Mannschaften, die von außerhalb des Schwalm-Eder-Kreises anreisen, sowohl für Heim- wie auch Auswärtsmannschaften erlaubt sein. Bei der Nutzung der Duschen ist erlaubt zeitgleich jede zweite Dusche zu nutzen. Es soll vermieden werden, dass sich zu viele Sportlerinnen und Sportler zur gleichen Zeit in den Duschräumen aufhalten.

Grundsätzlich empfiehlt der Schwalm-Eder-Kreis aber auch weiterhin weitestgehend auf die Nutzung dieser doch eher beengten Räumlichkeiten zu verzichten, um das mögliche Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Lokales Infektionsgeschehen ist maßgeblich

Abschließend betont Landrat Becker, dass die vorläufige Freigabe der Sporthallen für den Spielbetrieb auch weiterhin von der aktuellen Entwicklung des lokalen Infektionsgeschehens abhängig bleibt.

Für Rückfragen der Vereine steht der Sportbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises, Jörg-Thomas Görl, telefonisch unter 05681-775 591 und per E-Mail unter sportpflege@schwalm-eder-kreis.de zur Verfügung.

(red)



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