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Dunkles Wesen am Gilsbach entdeckt

Noch ist nicht klar, ob die Nutria ihr Revier am Gilsbach behalten darf.  Nach Worten eines ortsansässigen Jägers können diese Nager – sie werden auch Biberratte genannt – erhebliche Schäden in Uferbereichen anrichten. Foto: Alexas Fotos | Pixabay
Noch ist nicht klar, ob die Nutria ihr Revier am Gilsbach behalten darf. Nach Worten eines ortsansässigen Jägers können diese Nager – sie werden auch Biberratte genannt – erhebliche Schäden in Uferbereichen anrichten. Foto: Alexas Fotos | Pixabay

Borken. Im Zuge eines Schulprojektes hat sich Jannis Dülfer von der Marburger Carl-Strehl-Schule mit dem Thema Zeitungsartikel befasst. Bei seinen Recherchen stieß er auf eine Besonderheit am Singliser Gilsbach.

Worüber nur wenige Zeitungen berichten

„Unsere Aufgabe war es, einen Artikel zu verfassen, der schließlich bei einer Zeitung eingereicht werden soll“, schrieb Jannis Dülfer an die SEK-News. „Gerne möchte ich meinen Artikel bei ihnen einsenden, da es nur wenige Zeitungen gibt die über solche Themen berichten.“ Was er einreichte, war die Geschichte von einem zunächst „unbekannten dunklen Wesen“, das sich in der Singliser Gemarkung herumtreibt. Anwohner hatten es am Gilsbach entdeckt.

Sehr ruhig und gelassen

Dülfer schreibt: „Die Anwohner berichteten zuerst über ein unbekanntes dunkles Wesen. Aufgrund des Aussehens vermuten sie, dass es sich um eine Bisamratte handelt. Jedoch haben sie im Internet herausgefunden, dass es sich um ein Nutria handelt. Spaziergänger berichten, dass sie das Nutria zu jeder Zeit zu Gesicht bekommen werden, da es sich immer am gleichen Ort aufhält. Das Verhalten des Tieres beschreiben die Beobachter als sehr ruhig und gelassen. Es lässt sich keines Falles von den Passanten stören, sodass es nie abhaut, wenn man in die Nähe des Baches kommt, um es zu betrachten.“

Laut Dülfer sind die Bewohner der Gegend über die Entdeckung des Schweifbibers sehr erfreut. Seit Jahren lebten dort nur Kröten, die sie zudem nie zu Gesicht bekämen.

Gefahr für Dämme und Ufervegetation

„Ich selber habe mir das faszinierende Tier angesehen und herausgefunden, dass es fast den ganzen Tag nur Gras frisst und im Wasser schwimmt“, schreibt der Marburger CSS-Schüler weiter. „Ein ortsansässiger Jäger vermutet, dass dieses Nutria von jemandem ausgesetzt wurde. Nutria werden eigentlich relativ ungern gesehen, da sie eine Gefahr für Dämme und Ufervegetation (Übergang vom Wasser zum Land) darstellen, und einen sehr großen Schaden anrichten können. Noch ist aber unklar ob sich dies auch bei der Gemeinde Borken (Hessen) herausstellt und man das Tier einfangen muss. Solange dürfen sich die Anwohner aber noch an dem sehr sympathischen Tier erfreuen.“

(red)



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