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Anstieg der AL-Quote ernst nehmen!

Landratskandidatin Stefanie Pies, B’90/Die Grünen. Foto: nh
Landratskandidatin Stefanie Pies, B’90/Die Grünen. Foto: nh

Schwalm-Eder. Zur aktuellen Mitteilung der Agentur für Arbeit zur Arbeitslosenquote legt Stefanie Pies, Landratskandidatin Bündnis 90 / Die Grünen Schwalm-Eder, eine Erklärung vor.

Arbeitslosenzahl macht Sorgen

Stefanie Pies schreibt in ihrer Erklärung: „Ein Anstieg der durchschnittlichen Arbeitslosenquote im Schwalm-Eder-Kreis um 22 % im Jahr 2020 ist bedenklich. Schnell kann eine Dynamik entstehen, die schwer zu beeinflussen ist. Zumal wichtige mittelständische Firmen wie Wikus in Spangenberg massiven Stellenabbau ankündigen müssen und große Firmen der Veranstaltungsbranche aus dem Kreis Corona-bedingt auch zu kämpfen haben.“

Wie die Arbeitsagentur mitteilt, liegt die Arbeitslosenquote 2020 bei 3,7 Prozent. In 2019 lag sie bei 3,1 %. Das höre sich niedrig an. Sorgen mache allerdings der Anstieg von 3.177 arbeitslosen Kreisbewohnern auf 3.896 Personen ohne Beschäftigung mit Blick auf die kommenden Monate dennoch, so Bündnis 90/Die Grünen Schwalm-Eder.

Branchenkonzentration endet in Sackgasse

Im Jahresverlauf waren bis zu 5.455 Beschäftigte in 620 Betrieben in Kurzarbeit. Selbstständige, die ihren Betrieb aufgeben müssen, seien gar nicht erfasst. Viele melden sich nicht gleich arbeitslos, sondern wollen aus eigener Kraft auf die Beine kommen. Wie Gastronomie und Einzelhandel die Coronakrise überstehen werden, sei ebenfalls offen.

„Dahinter stehen Menschen, Familien und wirtschaftliche Existenzen, daher müssen wir uns rechtzeitig darum kümmern, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Momentan muss den Mitarbeitenden und den Betrieben schnell finanziell und unbürokratisch geholfen werden, um den Lockdown zu überdauern. Langfristig setze ich auf einen vielfältigen Mittelstand, Handwerk, Behörden, Ideenschmieden für Jungunternehmen und die Strahlkraft internationaler Unternehmen“, erklärt Stefanie Pies. „Eine Konzentration auf eine Branche wie Logistik für Nordhessen wird auf Dauer in einer Sackgasse enden.“

Wirtschaftsförderung ist gefragt

„Unternehmen brauchen gute Rahmenbedingungen. Hier muss auch der Kreis endlich aktiv werden. Die Wirtschaftsförderung muss unterstützend zur Seite stehen auch bei Gründungen und Betriebsnachfolge“, fordert die Landratskandidatin.

(red)



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