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Grüne fordern Klimaschutzrat

Die Bündnisgrüne Stadträtin Christiane Rößler. Montage: gsk
Die Bündnisgrüne Stadträtin Christiane Rößler. Montage: gsk

Melsungen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz wird in den Kommunen ein zentrales Thema sein. Es gibt den Melsunger Bündnisgrünen Rückenwind, einen Klimaschutzrat in der Stadt ins Leben zu rufen.

Gemeinsam Ideen und Strategien entwickeln

Die Grüne Stadträtin Christiane Rößler sagt, um diese Vorgaben bis hin zu einer klimaneutralen Stadt umsetzen zu können, möchten die Melsunger Grünen mit interessierten Bürgern, fachkundigen Personen, (Nabu, Landwirte, Vertreter des Forstes, Umweltbeauftragten usw.) und Parteienvertretern Ideen und Strategien entwickeln, wie in Zukunft in Melsungen mehr für das Klima und den Artenschutz, die Energieeffizienz, Verkehr und Mobilität und privaten Konsum getan werden kann.

Der Klimaschutzrat solle den Magistrat mit fachlicher Expertise aktiv bei wesentlichen Entscheidungen rund ums Thema Klima unterstützen und eine Schnittstelle zu den Melsunger Bürgern bilden.

Kein Thema nur für kommende Generationen

Da alle Parteien in ihrem Wahlprogramm den Klimaschutz und Nachhaltigkeit als wichtig erachten, sind wir überzeugt, dass wir ihre Unterstützung zur Bildung eines Klimarates erhalten, betonen die Grünen. Zeitnah wird die Grüne Fraktion einen entsprechenden Antrag in der Stadtverordnetensitzung stellen. Die Bekämpfung des Klimawandels kann nicht allein auf künftige Generationen abgeschoben werden. Das Klimaschutzgesetz verpflichtet dazu, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu mindern. Einiges ist ja schon passiert, wie z.B. die Blühflächen, die zeitnahe Erstellung eines Radkonzepts oder die Elektropersonenbeförderung aber das reicht bei weitem lange noch nicht, fügen die Grünen hinzu.

(red)