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Gigabitgesellschaft in greifbarer Nähe

Digital-Tour Nordhessen (v.li.): Winfried Becker, Schwalm-Eder-Landrat und BNG-Vorsitzender, mit Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber. Foto: Breitband Nordhessen GmbH
Digital-Tour Nordhessen (v.li.): Winfried Becker, Schwalm-Eder-Landrat und BNG-Vorsitzender, mit Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber. Foto: Breitband Nordhessen GmbH

Region. Die Breitband Nordhessen GmbH (BNG) informierte in Kooperation mit dem Gigabitbüro des Bundes und dem RP Kassel am 06. und 07.07.2021 über den Ausbau digitaler Infrastruktur in den Kommunen sowie die nächsten Schritte in der Region.

Erster Workshop der Digital-Tour Nordhessen

Derzeit schließt die Breitband Nordhessen GmbH (BNG) 91 Schulen in ihrem Ausbaugebiet mit einem Glasfaserdirektanschluss an das schnelle Internet an. Die Schulen in den Kreisen Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner verfügen dann über einen direkten Glasfaseranschluss auf Gigabit-Niveau am Gebäude. Für die weitere Verkabelung innerhalb des Gebäudes sind die Schulträger zuständig.

Genau mit dieser Thematik, der Inhouse-Verkabelung in Schulen, befasste sich auch der erste Workshop der Digital-Tour Nordhessen, die am 06. und 07.07.2021 als Hybrid-Veranstaltung mit digitalem Vortragsprogramm und einem Info-Stand vor Ort stattfand.

Digitale Perspektive für Nordhessen

„Mit der Errichtung unseres gigabitfähigen Kernnetzes bis zu den Kabelverzweigern und der in 2018 implementierten Gigabitstrategie Nordhessen schafft die BNG den Rahmen für eine flächendeckende FTTB/H-Versorgung in allen teilnehmenden Kommunen und Städten Nordhessens. Wir haben die Basis für infrastrukturelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten gelegt und geben ganz Nordhessen damit eine digitale Perspektive, wobei der Anschluss der Schulen ein weiterer wichtiger Baustein ist“, so Winfried Becker, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen GmbH.

Neben der digitalen Infrastruktur in Schulen und der Gigabitstrategie Nordhessen war auch der neue Mobilfunkstandard 5G sowie das aktuelle Graue-Flecken-Förderprogramm des Bundes Thema der zweitägigen Hybrid-Veranstaltung. Besuchern stand zudem ein Info-Stand mit Wissen rund um die digitalen Infrastrukturen vor dem Regierungspräsidium zur Verfügung.

Auch Heimat von Global Playern

Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber begrüßte die Teilnehmer und machte die Bedeutung des digitalen Infrastrukturausbaus deutlich: „Die immer schneller voranschreitende Digitalisierung zeigt uns insbesondere in Zeiten der Covid-19-Pandemie, wie wichtig der Breitband- und der Mobilfunkausbau sind. Auch der ländliche Raum muss hier mitgedacht werden. Die Region NordOstHessen ist nicht nur Heimat vieler klein- und mittelständischer Unternehmen, sondern auch von einigen Global-Playern. Neben den Unternehmen sind aber auch private Haushalte auf eine gute Anbindung angewiesen – das haben Homeoffice und Homeschooling unmissverständlich klargemacht“, und zeigte damit auf, wie unabdingbar die digitalen Infrastrukturen für die Zukunft der Region sind.

Die Breitband Nordhessen GmbH informierte gemeinsam mit dem Gigabitbüro des Bundes vor dem Regierungspräsidium Kassel über den Ausbau digitaler Infrastrukturen. Foto: Breitband Nordhessen GmbH
Die Breitband Nordhessen GmbH informierte gemeinsam mit dem Gigabitbüro des Bundes vor dem Regierungspräsidium Kassel über den Ausbau digitaler Infrastrukturen. Foto: Breitband Nordhessen GmbH

Kümmerer und Begleiter der Kommunen

Der Breitbandausbau in Nordhessen ist bereits heute ein großer Erfolg und Meilenstein für die weitere Digitalisierung der Region, denn Breitbandanschlüsse liegen schon in 570 Orten – egal ob klein oder groß. Momentan befindet sich der Schulausbau mit FTTH-Anschlüssen in der Endphase und die BNG setzt gemeinsam mit interessierten Kommunen in Nordhessen die Gigabitstrategie eines flächendeckenden kommunalen FTTB/H-Ausbaus um. Über 80 Kommunen, d.h. mehr als zwei Drittel aller Kommunen in den fünf nordhessischen Landkreisen, nutzen die Unterstützung der BNG bei der Beantragung von Fördermitteln sowie der Umsetzung, um zukünftig alle Wohnungen, öffentlichen Gebäude und Immobilien in Gewerbegebieten direkt an das Glasfasernetz anschließen zu können.

Die BNG ist Kümmerer und Begleiter der Kommunen und sorgt dafür, dass Homeoffice und Homeschooling, Digitalisierung in Produktion und Dienstleistung sowie die digitalisierte Teilhabe der Gesellschaft auch außerhalb der Zentren Wirklichkeit werden. „Wir freuen uns, dass auch die Städte und Gemeinden die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der digitalen Infrastrukturen in den ländlichen Räumen frühzeitig erkannt haben und schon seit 2019 sukzessive Zielnetzplanungen umsetzen“, sagte Kathrin Laurier, Geschäftsführerin Breitband Nordhessen GmbH.

Deutliche Fortschritte sind zu erwarten

Der stellvertretende Leiter des Gigabitbüro des Bundes, Sven Butler ergänzte, dass die Rahmenbedingungen für den Gigabitausbau in Deutschland nie besser waren als jetzt. Die Kombination aus der Verfügbarkeit der Mittel, der steigenden Nachfrage und den Ausbaufähigkeiten der Netzbetreiber lassen in den nächsten Jahren deutliche Fortschritte in der Versorgung erwarten.

(red)



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