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Mittelstand gestaltet neue Arbeitswelten

Dr. Petra Oxen-Bodenhauser, IHK Kassel-Marburg. Foto: nh
Dr. Petra Oxen-Bodenhauser, IHK Kassel-Marburg. Foto: nh

Region. Bunter, schneller, vielfältiger: Die Digitalisierung ist der wichtigste Treiber für die Arbeitswelt der Zukunft. Betroffen sind fast alle Branchen. Die IHK bietet Unterstützung.

Förderung von Lern- und Experimentierräumen

Damit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die sich eröffnenden Chancen gewinnbringend einsetzen können, benötigen sie nachhaltige Strategien und neue Konzepte. Hier setzt das spezielle Programm „unternehmensWert: Mensch plus“ (uWM plus) an, indem es betriebliche Lern- und Experimentierräume fördert.

Die Förderung umfasst zwölf Beratungstage, die Förderquote beträgt 80 Prozent. „Das heißt: 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen“, sagt Dr. Petra Oxen-Bodenhausen, uWM-Projektleiterin bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Bis zum 30. November 2021 können sich Firmen bewerben. Dann endet die Vergabe der Förderschecks – und damit das Programm. Oxen-Bodenhausen: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

Vorgeschaltet ist eine kostenlose Erstberatung. Wird nach der Analyse des Handlungsbedarfs ein Beratungsscheck ausgestellt, folgt die förderfähige Prozessberatung. Für diese sollten Unternehmen sechs Monate einplanen. Nach Abschluss der Beratung erfolgt die kostenlose gemeinsame Antragstellung auf Erstattung des Fördergeldes und das Ergebnisgespräch zur Sicherung der Nachhaltigkeit.

Offen sein für neue Lösungen

In dem beteiligungsorientierten Lernprozess lassen sich passgenaue Lösungen für die digitale Transformation entwickeln und innovative Arbeitskonzepte erproben. Wie genau die geförderten Lern- und Experimentierräume aussehen, kann je nach Unternehmen, Größe und Branche unterschiedlich sein. Sie alle folgen jedoch der gleichen Methode und setzen eine bestimmte Haltung im Betrieb voraus. „Wer neue Lösungen sucht, braucht Offenheit, Kreativität und die Bereitschaft, Fehler zu machen“, verdeutlicht die uWM-Projektleiterin.

Neue Geschäftsfelder durch Digitalisierung

Die Fragestellungen, die Unternehmen in einem Lern- und Experimentierraum ergründen, sind vielfältig: Wo ergeben sich durch die Digitalisierung neue Geschäftsfelder? Wie lassen sich digitale Technologien nutzen, um die Arbeit zu erleichtern? Wo entstehen neue Tätigkeiten und wie geht man mit neuen Qualifikationsanforderungen um?

○ Weitere Fragen und Beispiele innovativer Arbeitsgestaltung gibt es online unter www.experimentierräume.de.

○ Kostenlose Erstberatung: IHK-Projektleiterin Dr. Petra Oxen-Bodenhausen: Tel. 0561 7891-238, E-Mail: oxen-bodenhausen@kassel.ihk.de

Das Programm „unternehmensWert:Mensch“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Europäischen Sozialfonds sowie die Europäische Union.

(red)



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