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B’90/Grüne: Schluss mit dem Elektroschrott!

Hunderte Millionen Handys liegen als Elektroschrott in deutschen Haushalten. Laut Bündnisgrünen ist daher Aufbereiten oder Recyceln erforderlich. Foto. andreahuyoff | Pixabay

Schwalmstadt. Zu einer Diskussion mit Dr. Bettina Hoffmann (MdB) und Tabea Rößner (MdB) im Naturlehrgebiet, Wiegelsweg 19, lädt der Kreisverband von Bündnis’90/Die Grünen für den 26.08.2021, ab 18 Uhr ein.

Verschwendung wertvoller Ressourcen

Von der Waschmaschine bis zum Smartphone kommen jedes Jahr immer mehr Elektro- und Elektronikgeräte auf den Markt. Viele davon müssen schon nach kurzer Nutzungsdauer wieder ausgetauscht werden, weil sie vorzeitig verschleißen, nicht reparierbar sind oder keine Softwareupdates angeboten werden. Das ist ein Ärgernis für die Verbraucherinnen und Verbraucher und es heizt die Verschwendung wertvoller Ressourcen immer weiter an.

Diskussion mit Fachleuten

Am 26.08.2021 diskutiert Dr. Bettina Hoffmann, Direktkandidatin im Schwalm-Eder-Kreis und Platz 1 der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl, gemeinsam mit Tabea Rößner, Verbraucherschutzexpertin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, wie Elektroschrott vermieden und hochwertig recycelt werden kann. Die Veranstaltung findet im Schwalmstädter Naturlehrgebiet statt. Weitere Teilnehmer sind Samuel Waldeck, CEO der Shift GmbH aus Wabern-Falkenberg, sowie ein Vertreter des Repair-Cafe aus Schwalmstadt.

Forderung nach langlebigen Produkten

„Wir brauchen eine klare Strategie, um Elektroschrott zu vermeiden. Davon profitieren auch die Verbraucherinnen und Verbraucher, wenn die Geräte länger halten oder einfach repariert werden können“, sagt Dr. Bettina Hoffmann. „Wir brauchen ein Gebot für langlebiges Produktdesign, ein Recht auf Reparatur, eine Updatepflicht und eine Verdopplung der Gewährleistungsfristen auf mindestens vier Jahre.“

200 Millionen ungenutzte Handys

Seit Jahren hängt Deutschland weit hinter den EU-Vorgaben für die Sammlung von Elektroschrott zurück. Über die Hälfte der Elektro- und Elektronikaltgeräte wird illegal entsorgt, exportiert oder verstaubt in Schubladen und Abstellkammern. Allein 200 Millionen alte Handys liegen ungenutzt in deutschen Haushalten, obwohl die Geräte wiederverwendet oder recycelt werden könnten.

„Es ist wichtig, dass Elektrogeräte nicht in die Tonne kommen, sondern recycelt werden. Mit einem Handypfand wollen wir einen zusätzlichen Anreiz schaffen, alte Geräte zurückzugeben“, sagt Hoffmann.

Aufbereitung oder Recycling

Bei der Veranstaltung wird eine Sammelbox für alte Handys und Smartphones aufgestellt. Gesammelte Geräte werden durch das Unternehmen Mobile-Box fachgerecht gelöscht, für eine weitere Nutzung aufbereitet oder hochwertig recycelt.

(red)



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