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Groppe überzeugt mit zwei starken Sprints

Das erfolgteiche MT-Trio in Fürth: Maybritt Böttcher, Vivian Groppe und Sophia Hog (v.li.). Foto: nh

Fürth. Nachdem zu Beginn der Hallensaison einige Hallenmeetings bereits dem Rotstift zum Opfer fielen, starteten Vivian Groppe, Sophia Hog und Maybritt Böttcher beim Indoor-Sprint-Meeting.

Guter Kniehub, kraftvolle Schritte

Vivian Groppe zieht durch. Foto: nh

Wenn auch wegen der Corona-Pandemie ein Großteil der süddeutschen Spitzenathleten fehlte, konnte der Veranstalter dennoch beachtliche Resultate notieren. Zu den herausragenden Leistungen gehörte dabei auch das Ergebnis von Vivian Groppe im Sprint über „30m-fliegend“. Die amtierende deutsche U18-Meisterin über 200 Meter präsentierte sich in einer viel versprechenden Form und bewies zu Beginn der Veranstaltung, dass sie zu den schnellsten U18-Sprinterinnen in Deutschland gehört.

Nach einem fulminanten Antritt hatte sie an der ersten Lichtschranke eine so hohe Geschwindigkeit, dass ein neuer Kreisrekord in der Luft lag. Mit einem guten Kniehub und kraftvollen Schritten fegte sie im Eiltempo die 30 Meter herunter.

Wieder einen Kreisrekord kassiert

Als sie durch die zweite Lichtschranke lief, hielt die Uhr bei 3,29 Sekunden an. Mit dieser Leistung siegte Vivian nicht nur vor Lokalmatadorin Sophia Eze Chidinma (LAC Quelle Fürth, 3,37) und Emy Kraus (LG Roth, 3,41), die schnellste Sprinterin im Schwalm-Eder-Kreis korrigierte ihre Bestzeit von 3,42 Sekunden, die sie im Dezember 2019 in Chemnitz aufgestellt hatte, um 0,13 Sekunden nach unten.

Außerdem verbesserte sie den 26 Jahre alten Jugendkreisrekord von Franziska Heinz (Borken, 3,38) und unterbot gleichzeitig auch die Bestleistung der Frauen, die Daniela Clobes (Gensungen) 1997 mit 3,32 Sekunden aufgestellt hatte.

Willkommene Abwechslung im Wintertraining

Nach einem spannenden Rennen musste sich Vivian im 60m-Finale Sophia Eze Chidinma (7,82) beugen. Im Ziel lag sie nur den Wimpernschlag von 0,01 Sekunden hinter der schnellen Jugendlichen aus Fürth. „Ich dachte, ich hätte dieses Finale gewonnen. Aber es war eine Fehleinschätzung. Ich hätte durchlaufen müssen“, meinte Vivian selbstkritisch.

Im Langsprint über 150 Meter sorgte sie wieder für einen Paukenschlag, denn sie lief nicht nur die Tagesbestzeit aller Sprinterinnen, sondern sie stellte mit 18,74 Sekunden die zweite Kreisbestleistung auf.

„Wettkämpfe sind für mich eine willkommene Abwechslung innerhalb meines Wintertrainings. Die guten Zeiten von Fürth bestätigen, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde“, bemerkte die Vivian.

Sophia Hog vor Clara Furtwängler (Darmstadt). Foto: nh

Ab Januar mehr Explosivität beim Start

Ob die Hallensaison 2022 und damit das Wettkampfprogramm wie terminiert stattfinden wird, steht aufgrund des derzeitigen Pandemiegeschehens noch in den Sternen. Aber die 17-Jährige bereitet sich auf die deutschen Hallenmeisterschaften vor“. „Wir werden ab Januar so trainieren, dass sich bei Vivian die Explosivität beim Start erhöht, womit sie besser in die Beschleunigungsphase kommt. Außerdem arbeiten wir dann noch an ihrer Frequenzschnelligkeit, so dass sie im nächsten Jahr 60m-Zeiten unter 7,70 Sekunden laufen kann“, betonte ihr Trainer und schaut zuversichtlich nach vorn.

Hoog erfüllt selbst gesteckt Erwartungen

Auch bei Sophia Hog verläuft momentan alles im „grünen Bereich“. Beim ersten Hallenstart belegte die Trainingspartnerin von Vivian mit respektablen 3,39 Sekunden den fünften Platz bei den Frauen im Wettbewerb über „30m-fliegend“. Obwohl diese Leistung Hoffnung auf eine 60m-Zeit unter 8,00 Sekunden weckte, war die 22-Jährige nach ihrem 30m-Sprint nicht zufrieden.

Maybritt Böttcher nach ihrem Hallenrekord. Foto: nh

„Ich wollte in Fürth unter 3,35 Sekunden bleiben, da es im Training sehr gut lief. Ich kam nicht so gut aus dem Startblock und war etwas verkrampft“, sagte die Sprinterin aus Spangenberg, die aber im anschließenden 60m-Finale ihre selbst gesteckten Erwartungen erfüllte. Mit 7,99 Sekunden sicherte sie sich hinter Tabea Hofmann (München, 7,92), die mit einer Bestzeit von 7,75-Sekunden anreiste und Katharina Winkler (Erlangen, 7,95) den dritten Platz.

Böttcher holt dritten Melsunger Sieg

Im selten gelaufenen 1000m-Rennen der U18 holte sich Maybritt Böttcher mit 3:13,86 Minuten den dritten Sieg für die MT Melsungen und blieb mit ihrer Zeit noch unter ihrer Freiluftbestleistung von 3:16 Minuten. Die 16-Jährige, die sich körperlich nicht so gut fühlte, blieb dennoch deutlich vor Jule Hofmockel (LAC Quelle Fürth, 3:16,99 Min.) und stellte ebenfalls eine neue Kreis-Hallenbestleistung auf.

(ajw)



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