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Neue Angebote fürs Wohnen im Schloss

Der Alte Marstall ist das Hauptgebäude des Collegiums Philippinum. Neben den Studentenzimmern sind dort noch Speisesaal, Küche, Bibliothek und der Gemeinschaftsraum untergebracht. Foto: Collegium Philippinum
Der Alte Marstall ist das Hauptgebäude des Collegiums Philippinum. Neben den Studentenzimmern sind dort noch Speisesaal, Küche, Bibliothek und der Gemeinschaftsraum untergebracht. Foto: Collegium Philippinum

Gudensberg. Für junge Gudensberger:innen, die ein Studium in Marburg planen oder dort bereits eingeschrieben sind, gibt es am Collegium Philippinum im Marburger Schloss die Möglichkeit, einen subventionierten Wohnheimplatz zu bekommen.

Büchergeld und freies Mittagessen

Seit vielen Jahrzehnten gehört die Stadt Gudensberg zu den 28 „Präsentierten“, d.h. zu den Institutionen, die berechtigt sind, pro Semester eine:n Studierende:n als neuen Bewohner der Einrichtung vorzuschlagen. Bei positivem Bescheid gewährt das Collegium einen preiswerten Wohnheimplatz mit der Option auf ein Stipendium mit Büchergeld und freiem Mittagessen.

Insgesamt gibt es im Collegium Philippinum 39 Wohnheimplätze, auf die sich alle bewerben können, die an der Philipps-Universität Marburg eingeschrieben sind, entweder über die berechtigten Städte oder als freie Bewerber. Das Haus steht unter studentischer Selbstverwaltung und bietet hervorragende Lernbedingungen.

Bewerbungen müssen zum Sommersemester zum Jahresanfang (Einzug 1. April), zum Wintersemester bis Jahresmitte (Einzug 1. Oktober) eingereicht werden. Die Bewerbungen müssen direkt an das Wohnheim gerichtet werden. Bewerbungsschluss für das kommende Sommersemester ist der 04. Februar 2022.

Weitere Informationen und ein Bewerbungsformular gibt es unter https://www.uni-marburg.de/de/stipe

Bildung für mittellose Begabte

Das Collegium Philippinum wurde 1529 als Teil der protestantischen Universität Marburg von Landgraf Philipp von Hessen gegründet. Das ursprüngliche Ziel bestand darin, mittellose begabte Studenten des Landes Hessen zu fördern und ihnen eine akademische Ausbildung zu ermöglichen. Finanziert wird die Hessische Stipendiatenanstalt heute durch die Universität, die hessischen Landeskirchen und die Beiträge der Präsentationsstädte, die dafür das Recht haben, einen geeigneten Studenten oder eine geeignete Studentin zu präsentieren.

(red)



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