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Kreis nimmt fünf neue Ladesäulen in Betrieb

Von links: Kerstin Schwab, Leiterin des Eigenbetriebes Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Schwalm-Eder-Kreises, Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich, Landrat Winfried Becker und Markus Pollok, Ehrenamtlicher Dezernent für Energie und Klimaschutz. Foto: nh

Schwalm-Eder. Die E-Mobilität im Landkreis kommt voran. Die nötigte öffentliche Ladeinfrastruktur wächst kontinuierlich. Um die Elektromobilität zu fördern, hat die Kreisverwaltung weitere fünf Ladesäulen in Betrieb genommen.

Gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Aktuell neu hinzugekommen sind Berufsschulstandorte in Fritzlar, Homberg und Ziegenhain sowie am Behördenzentrum und dem Wildpark Knüll. Mit Ausnahme der Ladesäule an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Homberg (Efze) sind alle Ladesäulen rund um die Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Baukosten betragen rund 100.000 €, wovon ca. 14.000 € als Bundeszuschuss erstattet werden.

„Der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der wir darauf angewiesen sind, dass jede und jeder seinen Teil dazu beiträgt. Als Schwalm-Eder-Kreis engagieren wir uns enorm bei der energetischen Sanierung unserer Liegenschaften. Das wir nun auch in die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität investieren ist nur konsequent. Da sind wir uns im Kreistag über alle politischen Grenzen einig, was uns sehr freut“, ist sich Landrat Winfried Becker mit Markus Pollok einig.

Gängigste Ladekarten nutzbar

Mit der Abrechnung und Betriebsführung der Ladesäulen wurde die EAM-Netz beauftragt. Jede Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Ladeleistung von 11 bzw. 22 kW. Um möglichst vielen Nutzern das Laden zu ermöglichen, wurde die Parkzeit auf drei Stunden begrenzt. Durch Roaming können fast alle gängigen Ladekarten verschiedener Anbieter genutzt werden. Zusätzlich ist über QR-Code ein adhoc-Laden mit dem Handy an allen Ladesäulen möglich. Die Kosten für das Laden betragen je nach verwendeter Ladekarte mind. 38 ct. je kWh.

Gratis Impulsberatung geht weiter

Seit vielen Jahren engagiert sich der Schwalm-Eder-Kreis in verschiedenen Bereichen für den Klimaschutz. So wurden z.B. Schulen energetisch saniert und zahlreiche Öl- und Gasheizungen durch Pelletheizungen ersetzt.

Bereits in 2020 konnte das Ziel eines CO2-neutralen Energiebezugs für die kreiseigenen Liegenschaften erreicht werden. Um auch die Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in der eigenen Immobilie zu unterstützen, gibt es seit 2019 ein kostenloses Angebot zur Energieimpulsberatung, welches auch in 2022 fortgesetzt wird. In der Beratung geht es unter anderem um Themen wie energetische Gebäudesanierung, Heizungserneuerung und Fördermittel.

(red)



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