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Land beteiligt sich an Corona-Tests in Kitas

Finanzminister Michael Boddenberg. Foto: Annika List

Wiesbaden. Hessen verlängert die hälftige Finanzierung von Corona-Tests bei Kita-Kindern und unterstützt damit die Kommunen. Der Schwalm-Eder-Kreis hatte dabei laut Finanzministerium zuletzt 457.236 Euro erhalten.

Bis über Ostern verlängert

„Regelmäßige Tests von Kindern in Kitas und Tagespflegestellen können das direkte und indirekte Infektionsrisiko in den Betreuungseinrichtungen verringern (…). Deshalb finanziert das Land Hessen Corona-Tests für Kita-Kinder mit 16 Millionen Euro zur Hälfte mit“, erklären Finanzminister Michael Boddenberg und Sozialminister Kai Klose in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Drei Tests pro Woche und Kind

Die Träger der Jugendhilfe wurden informiert, dass das Angebot des Landes bis zum Ende der Osterferien (22. April 2022) verlängert wurde. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen beteiligt sich das Land an den Kosten für bis zu drei Tests pro Woche und Kind. Die Jugendämter sind Ansprechpartner für Kitas, die Testungen durchführen möchten.

Nur wenige Kommunen rufen das Geld ab

Minister Boddenberg: „Wir freuen uns über jede Kita und jede Tagespflegeperson, die unser Angebot, die Kleinsten regelmäßig zu testen, in Anspruch nimmt (…).“ Insgesamt wurden bisher rund 1,8 Millionen Euro an Landesgeld in Anspruch genommen, gerade einmal knapp 11 Prozent der zur Verfügung stehenden Summe.

„Das Land hat bereits im vergangenen Sommer das Geld vollständig überwiesen. Es steht den Kommunen auch weiterhin für Tests zur Verfügung“, erklärte Minister Boddenberg.

Soziale Teilhabe gewahrt

Hessens Sozialminister Kai Klose. Foto: Julia Imhoff

Minister Klose: „Gesundheit und Wohlergehen der Kinder haben für uns seit Beginn der Pandemie hohe Priorität. Daher tut die Landesregierung das Möglichste, um großflächige Kitaschließungen zu vermeiden und gleichzeitig die Gesundheit der Kinder und Beschäftigten bestmöglich zu schützen (…).“

Solange keine Impfung für Kinder unter fünf Jahren verfügbar ist, seien die Tests wichtig. „Auch wenn (…) die Angebote frühkindlicher Bildung nur eingeschränkt stattfinden können, wird unter anderem durch die Kindertagesbetreuung die soziale Teilhabe gewahrt“, so der Sozialminister.

Regelmäßige Selbsttests

Die nationale Teststrategie besagt, dass das Personal in Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie die Schülerinnen und Schüler sich regelmäßig selbst testen sollen. Daher stelle das Land Hessen seit den Osterferien 2021 Tests für Schulen und Kitas zur Verfügung.

Eine Empfehlung, welche Tests für die Kinder geeignet sind, hat das Land nicht ausgesprochen. Darüber darf jede Kommunen selbst entscheiden, allerdings müssen die Tests vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sein.

(red)



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