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Gomes im Pech: Mittelhandbruch

Handball Bundesligaprofi André Gomes scheidet vorerst verletzungsbedingt aus. Foto: Alibek Käsler

Melsungen. André Gomes, portugiesischer Nationalspieler in Diensten von Handball-Bundesligist MT Melsungen, darf sich schon jetzt als Pechvogel der Saison fühlen.

Erst die Füße, jetzt die Hand

Nach den beiden mehrwöchigen Ausfällen aufgrund von Fußverletzungen zog sich der 23 jährige am Donnerstag beim WM-Qualifikationsspiel mit der portugiesischen Auswahl gegen die Schweiz einen Mittelhandbruch zu. Gomes wurde bereits am heutigen Montag in seiner Heimat operiert. MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch rechnet in solchen Fällen erfahrungsgemäß mit einer sechswöchigen Rekonvaleszenz.

Drei Treffer und ein Bruch

Es passierte am Donnerstag in der Multusios de Guimaraes-Arena in Lissabon. In diesem ersten von zwei Qualifikationsspielen zur Weltmeisterschaft 2023 gegen die Schweiz durften die Portugiesen vor eigenem Publikum antreten. André Gomes zeigte sich in guter Form und hatte bis zu seinem Ausscheiden in der 25. Minute drei Treffer erzielt. Kurz zuvor war er bei einer Abwehraktion offenbar so unglücklich mit einem Gegenspieler kollidiert, dass er sich dabei an der Hand verletzte. Um was es sich genau handelte, konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht festgestellt werden. Und so verfolgte er aufgrund anhaltender Schmerzen das Spiel bis zum Schluss von der Bank aus.

In der Heimat operiert

Erst die später vorgenommene Röntgenuntersuchung ergab Aufschluss: Der vierte Mittelhandknochen war gebrochen. Nach der Abwägung zwischen einer konservativen und einer chirurgischen Behandlung entschieden sich Spieler und behandelnder Arzt für eine Operation, die am Montag in Lissabon vorgenommen wurde.

Einziger Trost für den Verletzten: Portugal gewann mit 33:26 und war am Sonntag auch im Rückspiel in der Schweiz mit 33:28 erfolgreich. Damit erreichten die Portugiesen die zweite Phase der WM-Qualifikation, in der sie im April gegen die Niederlande antreten.

Dritter Ausfall in der Saison

Für André Gomes bedeutet diese Verletzung bereits den dritten längerfristigen Ausfall in seiner ersten Saison bei der MT Melsungen. Der sprunggewaltige Rückraumspieler hatte sich in der Saisonvorbereitung Anfang August eine Sehnenreizung in der Fußsohle zugezogen, die erst Ende September auskuriert war. Anfang Dezember folgte dann der nächste Schock: Das gleiche Malheur ereilte ihn im anderen Fuß. Den ersten Wettkampfeinsatz danach hatte er erst wieder Mitte Februar. Von den bislang stattgefundenen 23 Saisonspielen hat er 15 absolviert und dabei 40 Tore erzielt.

Ab sofort Fokus auf den Heimspielknüller gegen Flensburg

Die anderen MT-Profis, die in der vergangenen Wochenende im internationale Einsatz waren, sind wohlbehalten nach Nordhessen zurückgekehrt und steigen am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Dann legt Trainer Roberto Garcia Parrondo den Fokus vollends auf den Knüller am Sonntag gegen die SG Flensburg-Handewitt. Zu diesem Bundesligamatch sind zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder alle 4.300 Plätze in der Rothenbach-Halle belegbar. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren (online unter mt-ticket.de und in den Vorverkaufsstellen). Die 3.000 Fans, die am Sonntag zum Länderspiel nach Kassel gekommen waren, lieferten einen tollen Vorgeschmack auf Spitzenhandball vor endlich wieder gut gefüllten Rängen.

(red)



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