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Technologieoffene Antriebskonzepte

Von links: Jürgen Karpinski (Präsident Kfz-Gewerbe Hessen), Engin Eroglu (MdEP, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Hessen), Michael Kraft (Vizepräsident Kfz-Gewerbe Hessen). Foto: FREIE WÄHLER

Wiesbaden. Vergangenen Montag besuchte der Europaabgeordnete und Landesvorsitzende der FREIE WÄHLER Hessen, Engin Eroglu, den Verband des hessischen Kfz-Gewerbes.

Informationen aus erster Hand

Der Landesverband Hessen vertritt mehr als 4.300 Kfz-Betriebe – davon 2.200 Innungsbetriebe. Das sind ca. 51.600 Mitarbeiter/innen, dazu kommen rund 6.500 Auszubildende. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder und unterstützt diese bei Aus- und Weiterbildung, Betriebsberatungen, Rechts- und Steuerfragen, Betriebsgründungen sowie regionaler Öffentlichkeitsarbeit.

Die enge Zusammenarbeit mit Gesetzgeber, Behörden, Ministerien und anderen Organisationen bedeuten Infos und Hilfestellungen aus erster Hand für das Kfz-Gewerbe in Hessen.

Kraftstoffe aus grünem Strom

Der Vorstand des Landesverbandes Hessen des Kfz-Gewerbes tauschte sich mit dem Europaabgeordneten Engin Eroglu zum Thema E-Fuels aus. Hierbei herrschte Konsens darüber, dass synthetische Kraftstoffe, hergestellt mit grünem Strom, nicht nur in Flugzeugen und anderen weniger gut elektrifizierbaren Verkehrsmitteln zum Einsatz kommen sollten.

„E-Fuels könnten angesichts des großen Bestands an Verbrennerfahrzeugen einen bedeutenden Beitrag zur Senkung der CO2-Emmissionen leisten“, meint Jürgen Karpinski, Präsident des KfzLandesverbandes Hessen. Aus seiner Sicht würde bei der Abwägung für die zukünftigen Antriebstechnologien für Fahrzeuge zu wenig technologieoffen gedacht, und somit könnten Chancen, z.B. für hochmoderne Verbrennungsmotoren, vorschnell verspielt werden.

Positive Signale für E-Fuels

Der Europaabgeordnete Engin Eroglu, der selbst aus dem hessischen Schwalm-Eder-Kreis stammt, beschreibt das Ringen im europäischen Parlament und wundert sich, dass sich nicht mehr seiner deutschen Kolleg/innen parteiübergreifend für Technologieoffenheit in der Frage des Antriebs der Zukunft und damit auch für E-Fuels einsetzten.

Würden jetzt positive politische Signale für den Einsatz von E-Fuels aus Europa kommen – gerade auch für den noch lange sehr großen Fahrzeugbestand – würden Investoren stärker auf den wirtschaftlichen Erfolg synthetischer Kraftstoffe setzen, darin sind sich die Vorstandsmitglieder und der Europaabgeordnete einig.

(red)



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