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Religion: Eine Ressource für den Rechtsextremismus?

Schwalm-Eder. Zu einem besonderen Online-Vortrag im Rahmen der Reihe „Demokratiegespräche Nordhessen“ lädt die Fachstelle für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT) des Schwalm-Eder-Kreises am Mittwoch, den 1. März ein.

Okkultismus und Mythologie

Die Veranstaltung findet von 18:30 bis 20 Uhr statt. Referent ist Dr. Alexander Yendell vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig.

Religion im Zusammenhang mit Rechtsextremismus ist im öffentlichen Diskurs eher ein vernachlässigter Aspekt. Dabei nehmen religiöse und quasi-religiöse Deutungsmuster in der rechtsextremen Ideologie eine zentrale Rolle ein. In der Forschung zu Rechtsextremismus und zum Nationalsozialismus konzentrierte man sich lange auf neopagane Religiosität, Okkultismus und germanische Mythologie. Gegenwärtig ist eher zu beobachten, dass extrem Rechte sich häufig auf das christliche Abendland beziehen und sich dabei gleichzeitig vom „Feindbild Islam“ absetzen. Ein weiterer Bezugspunkt bilden rechtsextreme Verschwörungsmythen, die zum Teil religiöse Bezüge aufweisen.

Dr. Alexander Yendell wird im Vortrag die religiösen Bezüge zum Rechtsextremismus beschreiben und vor dem Hintergrund von Bevölkerungsumfragen verschiedenen Formen von Religiosität als Ursache für rechtsextreme Einstellungsmuster aber auch als hemmender Faktor für Rechtsextremismus diskutieren.

Anmeldung bis 24. Februar

Die Online-Veranstaltung findet über die Plattform Webex statt. Dazu wird kurz vor der Veranstaltung ein Link versandt, das Herunterladen einer speziellen Software ist nicht nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Anmeldefrist endet am 24. Februar 2023. Für die Anmeldungen und bei Fragen melden sich Interessierte bitte bei Anna Stiehl (DEXT-Fachstelle Schwalm-Eder) unter Anna.Stiehl@Schwalm-Eder-Kreis.de oder Tel. 05681 / 775 718.

(red)



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