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Der 17-jährige Niclas Dittmar wird immer schneller

Für Niclas Dittmar fehlt nur noch ein geeignetes Meeting, damit er die Norm für die U20-Meisterschaften erfüllen kann. Foto: Privat

Bebra. Beim Abendsportfest in Bebra versuchte Niclas Dittmar erneut die 200m-Norm für die deutschen U20-Meisterschaften zu erfüllen. Leider blieb das Glück dem nordhessischen Shooting-Sprint-Star auch dieses Mal fern.

Nachdem er bei den hessischen Jugendmeister zweimal knapp an der DLV-Norm (22,60) mit 22,65 und 22,66 scheiterte, gab er in Bebra alles, um seinen Traum wahr werden zu lassen.

Formkurve zeigt nach oben

Der 17-Jährige, der in dieser Saison eine beeindruckende Leistungssteigerung zu verzeichnen hat, präsentierte sich auch auf der Biberkampfbahn in Bestform. Seine Formkurve, die im bisherigen Saisonverlauf kontinuierlich nach oben zeigt, sollte bei den deutschen U20-Meisterschaften ihren Höhepunkt erreichen. Deshalb verzichtete der schnellste Jugendliche in Nordhessen auf den 100m-Lauf, um am späten Abend über die doppelte Distanz sein Potenzial voll ausschöpfen zu können. Er wollte eine Rakete zünden, die ihn zu den deutschen Titelkämpfen bringen sollte.

In dem entscheidenden 200m-Finale startete vor ihm Maximilian Arzt-Jones (Eintracht Frankfurt), der zwei Stunden vorher im 100m-Lauf mit 11,12 Sekunden hinter Artur Scherflink (Kassel, 11,00) den zweiten Platz belegt hatte und mit 22,38 über 200 Meter fast 0,3 Sekunden schneller war als Niclas Dittmar.

Ausfall der Zeitmessanlage

Leider fiel kurz vor dem 200m-Start die elektronische Zeitmessanlage aus und Niclas wusste in diesem Augenblick, dass er wieder nicht die Norm für die deutschen Meisterschaften laufen konnte.

Dennoch ging er hoch motiviert an den Start, kam aber mit einem Rückstand von knapp drei Metern als Zweiter auf die Zielgerade. Auf der zweiten Rennhälfte konnte der MT-Sprinter seine Tempohärte und seine Stärke ausspielen und hätte den Sprinter der Frankfurter Eintracht fast noch eingeholt. Mit 22,2 Sekunden holte sich Maximilian Arzt-Jones den Sieg, aber Niclas, der zunächst enttäuscht, als er vom Ausfall der Zeitmessanlage hörte, erzielte mit 22,3 Sekunden ein Resultat, das Hoffnung für die Zukunft macht.

Dicht an der Meisterschaftsnorm

Als ihm seine Zeit mitgeteilt wurde, glänzten schon wieder seine Augen. „Diese Zeit hatte sich im Training angedeutet. Jetzt fehlt nur noch ein geeignetes Meeting, dann kann Niclas an die Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften einen Haken machen. Aber viel Zeit bleibt ihm nicht mehr“, sagte Alwin Wagner.

(ajw)



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