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Häusling und die Abwässer Plukons – viel Lärm um nichts

Dominik Leyh, CDU. Foto: N.N.

Gudensberg. „Was wurde nicht die große rhetorische Keule geschwungen?“, fragt der CDU-Landtagskandidat Dominik Leyh. „Angeführt von den Grünen wurden die schlimmsten Bilder an die Wand gemalt, wenn es um das Abwasser der Firma Plukon in Gudensberg ging. Das Kürzel MRSA machte die Runde und implizierte, dass am Standort Gudensberg in den Abwässern antibiotikaresistente Keime schlummern.“

Dass bereits im November 2022 eine Wasserprobe einen Null-Wert ergeben hatte, habe den Grünen Europaabgeordneten Martin Häusling nicht davon abgehalten, eine Ozonanlage zu empfehlen. Damit habe er mehr oder minder zum Ausdruck gebracht, dass man den Testergebnissen ja an sich nicht trauen könne. Die Anlage wurde von Plukon erworben.

Grund- und haltlose Debatte

„Plukon gibt jetzt zwei Millionen Euro aus, um gesetzlich noch nicht vorgeschriebene Abwasserreinigungsanlagen auf Ozontechnologie anzuschaffen. Das ehrt die Firma Plukon, reagiert sie damit doch auf die von Martin Häusling angeheizte, aber grund- und haltlose Debatte. Ich sehe es mehr als kritisch, dass eine Firma in eine Ozonanlage investieren muss, allein um der öffentlichen Debatte Dauerempörter zu entgehen. Das sind nebenbei auch zwei Millionen, die für andere Investitionen fehlen“, so der Landtagskandidat der CDU im Wahlkreis 7, Dominik Leyh (Malsfeld).

Plukon trägt mit jährlich knapp 26 Millionen geschlachteten Hühnern als größter Geflügelschlachthof in Hessen in besonderer Art und Weise zur sicheren Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bei.

MRSA-Keimbelastung gar nicht nachgewiesen

„Dass man nachfragt und –hakt, ob eine Firma ihren Verpflichtungen bei der sicheren Entsorgung von Abwässern gerecht wird, ist selbstverständlich. Die Debatte aber auch nach wissenschaftlich untermauerten Null-Werten im Bereich der MRSA-Keimbelastung weiterhin zu betreiben, lässt eine andere Motivation bei den Grünen erahnen. Hier geht es ganz einfach darum, dass die Grünen die Art der intensiven Fleischproduktion ablehnen und mit allen Mitteln versuchen, solche Firmen in Abrede zu stellen. Wenn wir unsere Versorgungssicherheit mit guten und preiswerten Lebensmitteln im eigenen Land garantieren wollen, kann man allerdings nicht auf das natürliche Ableben des Huhnes auf dem Ferienhof Bullerbü warten“, so Leyh abschließend.

(red)



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