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Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit

Nächsten Mittwoch geht’s weiter: Schüler:innen der Klasse 9A der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule, Gudensberg, bei der Graffiti-Aktion auf der Kläranlage des Abwasserverbandes Mittleres Emstal. Ganz oben links Klärmeister Marco Thormann, in der unteren Reihe (5.v.l.) Kunstlehrerin Katharina Schulze. Foto: Stadt Gudensberg

Gudensberg. Das Unterrichtsthema „Nachhaltigkeit“ setzt die Klasse 9 A der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule durch eine Kunstaktion um: Unter Anleitung von Kunstlehrerin Katharina Schulze bemalten die Schüler:innen einen „Eindicker“ der Kläranlage des Abwasserverbandes Mittleres Emstal mit Graffitis.

Nachhaltige Entwicklungsziele

Klärmeister Marco Thormann, erst wenige Tage auf der Kläranlage im Einsatz, erklärte, welche Funktion dieser Behälter hat und welche ökologischen Funktionen die moderne Kläranlage bei der Reinigung des Abwassers aus dem Verbandsgebiet übernimmt.

Ein wichtiges Thema, doch manches muss erst übersetzt und erklärt werden, bis man es verstehen kann: Eine nachhaltige Entwicklung der Erde wird durch insgesamt 17 sogenannte „Sustainable Development Goals“ (SDGs) gewährleistet, also „Nachhaltige Entwicklungsziele“. SDG Nr. 6 ist „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“.

Kunstaktion weckt Aufmerksamkeit

Im Unterricht erfuhren die Schüler:innen, dass in vielen Ländern nicht genug sauberes Wasser zur Verfügung steht und es an Sanitäreinrichtungen fehlt. Auch in Deutschland muss für die Wasserversorgung viel getan werden. Der Betrieb von Kläranlagen wie die, die auf dem Gelände des Abwasserverbandes Mittleres Emstal zwischen Maden und Gudensberg steht, liefert dazu einen wichtigen Beitrag. Darauf wollten die Schüler:innen mit einer Kunstaktion aufmerksam machen.

Projekt wird am Mittwoch fortgesetzt

Zur Vorbereitung der Aktion entwickelten die Schüler:innen eigene Motive: Von einer Weltkugel, die beregnet wird über verschiedene symbolisch dargestellte Wassertropfen – ob verunreinigt, als Figuren oder als Sinnbild für unsere Erde. Ebenso wurden Rohrleitungen, Wasserhähne, Flussläufe im Klärungsverlauf oder beregnete Erdkugeln entwickelt.

Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen – am kommenden Mittwoch werden Schriftzug und Gestaltung fortgesetzt.

(red)



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