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Graffiti: Der legale Griff zur Sprühdose

Freuen sich über die gelungenen Motive am Bahnhof Treysa (v. li.): die Künstler Stefan Seibt aka „gris“ und Emil Bienefeld aka „trip_one“ sowie Achim Nehrenberg (Leiter Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing), Tobias Kreuter (Bürgermeister), Anna-Lena Schwalm (Stadtjugendpflege) und Alexander Inden (Leiter Stadtbauamt). Foto: Stadt Schwalmstadt

Treysa. 15 Jugendliche durften sich am Wochenende, 7. und 8. Juli, wie Banksy fühlen. Sie griffen zur Spraydose und sprühten Motive zum Thema Märchen an Bahnhofswände. Möglich gemacht hatten das die Deutsche Bahn AG und die Stadt Schwalmstadt.

Während die Stadtjugendpflege einen Workshop mit den Berliner Künstlern „Gris“ und „Trip“ angeboten hatte, stellte die Deutsche Bahn AG die barrierefreien Zugänge zu den Gleisen 2, 3 und 4 als große „Leinwände“ zur Verfügung.

Ganze Arbeit geleistet

Ehe die bunten Ergebnisse am Samstag allmählich sichtbar wurden, durchliefen die neugierigen Workshop-Teilnehmenden zunächst eine theoretische Einführung. Die fand am Vortag im Jugendzentrum statt.

„Wann hat man schon mal die Möglichkeit, sich auf solche Weise ganz legal im Stadtbild zu verewigen?“, stellte Tobias Kreuter die Besonderheit des Projekts heraus. Bei seiner Besichtigung lobte Schwalmstadts Bürgermeister: „Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Hier haben die jungen Künstlerinnen und Künstler ganze Arbeit geleistet.“

Die kreativen Graffiti-Sprayer sprühten 15 Motive an die Wand – allesamt mit Bezug zur Märchenwelt der Brüder Grimm. Damit der praktische Teil des Workshops reibungsfrei ablaufen konnte, unterstützten Mitarbeitende des städtischen Bauhofs das Projekt. Während des gesamten Wochenendes leisteten sie viele Auf-, Um- und Abbauarbeiten.

Fortsetzung im kommenden Jahr

Ab Montag, den 9. Juli haben „Gris“ und „Trip_one“ dann im Auftrag der Stadt die Rampe zu Gleis 2 und 3 selbst gestaltet. Auch hierbei wurden kreative Motive aus dem Märchenbereich gesprüht. Die Besonderheit: Es wurde ein einheitlicher Farbraum gewählt. Durch die Sepiafarben wirken die Motive einheitlich und wertiger. Da es noch einige graue Wandflächen im Stadtgebiet gibt, soll das Projekt im Jahr 2024 gegebenenfalls fortgeführt werden.

Michaela Andresen, DB-Station & Service AG, Leiterin Bahnhofsmanagement Kassel, kommt zum Fazit: „Die Aktion freut mich persönlich besonders, da mir die gemeinschaftliche Gestaltung der Wände ein großes Anliegen war. Ich möchte mich bei allen Beteiligten der Stadt, bei beiden Künstlern und den Jugendlichen herzlich bedanken – vor allem auch bei meinem Mitarbeiter Jens Albrecht, Teamleiter Produktionsvorbereitung & Steuerung, der das Projekt für das Bahnhofsmanagement Kassel steuerte.

(red)



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