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Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

Grafik: N.N. | Stiftung Brückner-Kühner

Region. Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft sind eingeladen, am 10. Dezember 2024 im Kasseler Rathaus eine „ungehaltene“ Rede zu halten. Dazu rufen die Stiftung Brückner-Kühner und der Verlag S. Fischer Theater und Medien in Kooperation mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung, der Stadt Kassel und hr2-kultur auf.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2024.

10 Minuten von gesellschaftlicher Bedeutung

In dem Aufruf heißt es: „Wir laden alle Frauen ein, sich mit einer ungehaltenen Rede zu bewerben, um als eine von sechs Rednerinnen am 10. Dezember 2024, dem Tag der Menschenrechte, das Wort ergreifen zu können. Die Reden werden im Kasseler Rathaus vor Publikum gehalten und vom Kulturradio des Hessischen Rundfunks aufgezeichnet und gesendet.“

Der Aufruf richtet sich an jede Person, die sich als Frau identifiziert und etwas zu sagen hat. Die ungehaltene Rede sollte deutschsprachig und ungefähr 10 Minuten lang sein. Das Thema ist dabei frei wählbar, sollte aber von gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung sein. Da es auch auf den Vortrag ankommt, müssen alle Reden nicht nur als Text, sondern auch als Video auf der Plattform ungehalten.net eingereicht werden.

Jury entscheidet im Herbst

Einsendeschluss ist der 31.7.2024. Eine Jury wird im Herbst 2024 aus diesen Einreichungen die sechs Reden für den 10. Dezember auswählen. Alle eingeladenen Rednerinnen erhalten für ihren Vortrag ein Honorar von jeweils 500 Euro und die Erstattung der Reise- und Übernachtungskosten.

Das Projekt ist im Jahr 2021 gestartet. Der ersten Ausschreibung folgten 119, der zweiten im Jahr 2022 98 und im Jahr 2023 138 Frauen, von denen jeweils sechs ins Kasseler Rathaus eingeladen wurden. Die Veranstaltungen fanden großes Interesse beim Publikum und in den Medien; sie wurden im Kulturradio hr2-kultur gesendet.

Projektplattform »ungehalten.net«

Der S. Fischer-Verlag brachte 19 Reden in seiner Zeitschrift „Neue Rundschau“, im Februar 2023 erschien die Anthologie „Sag jetzt nichts, lass mich zu Ende reden“ mit einer Auswahl von 24 Reden aus dem Jahr 2022, und im März 2024 veröffentlichte S. Fischer mit „Aber jetzt ist Schluss!“ die dritte Anthologie mit 30 im Jahr 2023 eingereichten Reden.

Die nach Kassel eingeladenen und weitere Reden werden, sofern ihre Verfasserinnen zustimmen, zudem auf der Projektplattform ungehalten.net veröffentlicht. Über diese Website werden die Bewerbungen auch eingereicht, Einzelheiten zu den Teilnahmebedingungen finden sich ebenfalls dort.

Erfolgreiche Monologe

Der 10. Dezember ist zudem der Geburtstag der Schriftstellerin Christine Brückner (1921–1996), die mit ihren als Buch und auf der Bühne sehr erfolgreichen Monologen „Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ (1983) die Idee für dieses Projekt geliefert hat. Die Kasseler Ehrenbürgerin gründete 1984 zusammen mit ihrem Mann und Kollegen Otto Heinrich Kühner die Stiftung Brückner-Kühner.

Ansprechperson: Julia Blando, blando@brueckner-kuehner.de

Bewerbung über:
https://ungehalten.net

(Stiftung Brückner-Kühner | red)



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