Rudolph Logistik arbeitet mit Grünem Strom
Gudensberg. Erneuerbare Energien leisten einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Sie sichern nicht nur die Energieversorgung, sondern tragen auch dazu bei, Rohstoffkonflikte zu vermeiden. Immer mehr Unternehmen und private Haushalte in Deutschland nutzen die Kraft der Sonne zur Stromerzeugung – so auch die Rudolph Logistik Gruppe.

Seit Anfang 2024 produziert das Unternehmen seinen eigenen Grünen Strom. Auf den Dächern der drei Hallen in der Rudolphstraße 2 wurde auf rund 25.000 Quadratmetern ein Photovoltaikkraftwerk installiert.
STROM FÜR RECHNERISCH 582 HAUSHALTE
„Mit dieser Anlage werden das gesamte Bürogebäude und eine der Hallen mit Strom versorgt“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Torsten Rudolph Bürgermeisterin Sina Massow, die die Anlage Anfang September besichtigte. „Da nur 40 Prozent des erzeugten Stroms im Unternehmen genutzt werden, wird der Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist“, fügte er hinzu.
Die Anlage habe eine Leistung von 2.250 Kilowatt-Peak (kWp), was theoretisch ausreiche, um 582 Haushalte zu versorgen. Andreas Pfeiffer, zuständig für das Energie- und Klimamanagement, ergänzte, dass bald auch die Halle in den Riedwiesen 9 auf rund 10.000 Quadratmetern mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werde.
ANMIETUNG ODER PACHT
Generell bemühe sich die Rudolph Logistik Gruppe, ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, betonte Pfeiffer. Maßnahmen wie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, eine intelligente Steuerung der Beleuchtung und die Nutzung von Ökostrom sind Teil dieser Strategie.
Auch beim Bau neuer Hallen achtet das Unternehmen auf nachhaltige Bauweisen, wie den Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Dabei ist Rudolph Logistik – wie auch bei der Installation der Photovoltaik Anlagen – jedoch auf die Eigentümer der Hallen angewiesen. Diese errichten die Solarstromanlage, während das Unternehmen diese dann anmietet oder pachtet.
(Stadt Gudensberg | red)



