Literatur zur Blauen Stunde
Holzburg.Wenn es dunkel wird, erwacht die Fantasie. Dies ist die Stunde, in der schöne und wahrhaftige Geschichten erzählt werden. Das Schwälmer Dorfmuseum Holzburg lädt wieder zu dieser Blauen Stunde in den Blauen Saal des Museums ein. Dieses Jahr geht es um Johann Wolfgan von Goethe (1749-1832) und sein bemerkenswertes Verhältnis zu Frauen.
Berndt Schulz und Heidrun Merk porträtieren beispielhaft drei Frauen, denen Goethe in großer Liebe zugetan war.
Am Sonntag, 26. Januar 2025, 16 Uhr geht es um Cornelia Goethe (1750-1777) , die kleine Schwester des großen Dichters. Titel: »Liebes Schwestergen … mein liebes kleines gutes, mein bonbon …« Klug, sensibel und begabt, gelingt es Cornelia nicht den Widerspruch zwischen Rollenzwang und Lebensentwurf aufzulösen. Mit 26 Jahren stirbt sie bei der Geburt ihres zweiten Kindes in Emmendingen.
Am Sonntag, 2. Februar 2025, 16 Uhr widmen wir uns unter dem Titel »Liebe Frau, hier ein Zettelgen« dem Verhältnis zwischen dem jungen Goethe und der sieben Jahre älteren Weimarer Hofdame Charlotte von Stein (1743-1827). Ab 1775 entwickelte sich zwischen beiden eine große Liebe und Freundschaft. Für Charlotte von Stein eine schwierige und gleichzeitig beglückende Beziehung. Goethes Briefe an die geliebte Frau zählen zu den schönsten Liebeszeugnissen der Weltliteratur.
Am Sonntag, 9. Februar 2025, 16 Uhr geht es schließlich um die Beziehung zu Ulrike von Levetzow (1804-1899). Goethe war 73 Jahre alt, als er sich anlässlich eines Kuraufenthaltes in Marienbad in die 19-jährige Ulrike von Levetzow verliebte. Er will sie heiraten, was die Familie ablehnt. Daraufhin stürzt der zurückgewiesene, alternde Dichter in eine tiefe Krise.
Eintritt 6.- Euro inkl. Tee und Gebäck
► http://www.dorfmuseum-holzburg.de
Schwälmer Dorfmuseum Holzburg



