Startseite

Ihre Werbung hier!

SEK-News ist die unabhängige Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis. Täglich neu und kostenlos.

Beton für den Beckenrand

Homberg (Efze). Der Grund für eine unerwartete Verzögerung beim Bau des Mehrzweckbeckens kam bei der Prüfung des alten Bestandes der Beckenwände zutage. Als die alten Beckenwände freigelegt wurden, offenbarte der Betonkörper seinen unerwarteten Zustand. Beim Einschneiden des vorhandenen Betonbodens für die Bodenkanäle im Nichtschwimmerbereich gab es eine böse Überraschung.

In früheren Zeiten wurde gemurkst, die Sanierung des Freibad-Beckens wurde aufwändiger als zunächst angenommen. Foto: Uwe Dittmer

In früheren Zeiten wurde gemurkst, die Sanierung des Freibad-Beckens wurde aufwändiger als zunächst angenommen. Foto: Uwe Dittmer

Pfusch am Bau: Bodenplatte auf Schotter

Bauseitig musste festgestellt werden, dass es sich nicht wie angenommen um eine Stahlbetonbodenplatte handelt, sondern um eine gerade einmal 10 Zentimeter starke, unbewehrte Betonschicht auf Schottermaterial. Zusätzliche Arbeiten sind daher notwendig, um den statischen Erfordernissen aus Wasser- und Erddruck zukünftig gerecht zu werden.

Im Zuge der Durchplanung sowie der örtlichen Gegebenheiten auf der Baustelle musste festgestellt werden, dass die vorhandene Beckenkonstruktion aus Schwerbeton in mehreren Achsen erhebliche maßliche Abweichungen aufwies, so dass schwierige Anpassarbeiten an den Wänden vorgenommen werden mussten. Kurz gesagt: Die alten Beckenwände des Freibades sind ungleichmäßig gebaut, ja zum Teil schief.

Die Stabilisierungsarbeiten im Bestand werden zeitnah und parallel zum Ausbau des Funktionsgebäudes stattfinden. Der Edelstahlbauer für das neue Stahlbecken kann erst kommen, wenn die Beckenwände statisch einwandfrei ertüchtigt worden sind.

Neue statische Berechnung

Allein die Aufmaßarbeiten des beteiligten Vermessungsingenieurs haben viel Zeit in Anspruch genommen.

Das führte dazu, dass statisch neue Berechnungen erfolgen mussten und hier weitere Betonarbeiten zeitnah stattfinden müssen, um das Becken zu stabilisieren. Das Betonieren ist sehr aufwändig: es müssen Schalungen gesetzt und ein Gerüst aufgebaut werden. Und es müssen präzise neue Eisen in das Mauerwerk des alten Beckenrandes gesetzt werden.

Beckenbau verzögert

Diese Arbeiten waren ursprünglich nicht vorgesehen und dadurch verzögert sich der Bau des Mehrzweckbeckens. Das Bauen im Bestand birgt manchmal Überraschungen und Probleme, auf die reagiert werden muss.

Uwe Dittmer, Stadt Homberg
red



Tags: , , , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2025 SEK-News • Powered by WordPress & Web, PR & Marketing• Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS)Kommentare (RSS)ImpressumDatenschutzAGB