Update zum Hallenbad
Gudensberg. Die Eröffnung des Hallenbads in diesem Jahr muss laut Stadtverwaltung verschoben werden. „Wir bedauern diese Nachricht zutiefst, da wir uns alle auf die Fertigstellung und Wiedereröffnung des Bades gefreut haben“, heißt es in der Pressemeldung vom heutigen Tage. Die Ursachen für die Verzögerung seien vielfältig, die Stadt listet die Aspekte auf.
Rechtlicher Streit zu Beginn
Bevor die Sanierung starten konnte, gab es einen langen Streit darüber, wer für die Schäden haftet. Solange das nicht geklärt war, durfte nicht gebaut werden. Diese Verzögerung konnte niemand beeinflussen.
Probleme bei der Handwerkersuche
Viele verschiedene Handwerker arbeiten an der Sanierung. Manche Arbeiten können aber erst beginnen, wenn andere abgeschlossen sind. Wegen der aktuellen Wirtschaftslage war es schwer, Firmen für bestimmte Arbeiten wie Heizung, Lüftung und Sanitär zu finden. Dadurch verschob sich der gesamte Bauablauf.
Unerwartete Herausforderungen beim Bauen im Bestand
Ursprünglich war lediglich die Sanierung des Dachs und des Schwimmbeckens vorgesehen. Doch im Laufe der Arbeiten hat sich gezeigt, dass deutlich umfangreichere Maßnahmen notwendig sind. In den Duschen wurden beispielsweise Feuchtigkeitsschäden entdeckt, die zuerst repariert werden mussten. Die daraus resultierenden Anforderungen führten zu erhöhtem Planungsaufwand und zusätzlichen baulichen Maßnahmen.
„Wir wissen, wie wichtig das Hallenbad für unsere Vereine, Schulen und alle Bürger ist, und bedauern diese Entwicklung sehr. Wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, die Sanierung zügig und in hoher Qualität abzuschließen.“
Wann wird das Hallenbad fertig?
Aktuell kann laut Stadtverwaltung noch kein verlässlicher Eröffnungstermin genannt werden. In der Vergangenheit haben vorzeitige Ankündigungen zu Enttäuschungen geführt, wenn sie nicht eingehalten werden konnten. Deshalb soll ein neuer Termin erst genannt werden, wenn sicher ist, dass er eingehalten werden kann.
Wichtig zu wissen
Trotz der Verzögerungen lohnt sich die Sanierung: Ein Neubau wäre viel teurer. Die Stadt Borken zum Beispiel plant, ein neues Schwimmbad für 22 Millionen Euro zu bauen. Gudensberg zahlt für die Sanierung nur 1/3 dieser Kosten – und bekommt trotzdem ein modernes Bad auf Neubaustandard.
Stadt Gudensberg
red



