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Mehr Zeit fürs Handwerk dank KI

Schwalm-Eder. In der Tischler-Innung Schwalm-Eder sind schon einige Betriebe auf dem Weg, künstliche Intelligenz (KI) aktiv zu nutzen. Auf diese Weise sollen Planung und Arbeitsvorbereitung effizienter gestaltet, Bürokratie entschlackt und wertvolle Zeit für das eigentliche Handwerk geschaffen werden.

Mehr Zeit fürs Handwerk. KI kann im Tischlerhandwerk schon heute helfen. Foto: N.N. | Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder

Mehr Zeit fürs Handwerk. KI kann im Tischlerhandwerk schon heute helfen. Foto: N.N. | Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder

„Mit KI-Anwendungen können wir komplexe Prozesse schneller abbilden – vom digitalen Aufmaß bis zur automatisierten Stückliste“, erklärt Obermeister Jens Günther (Guxhagen) auf der Jahreshauptversammlung der Tischler-Innung in Gensungen. Das Potenzial von KI zeige sich u. a. bei der Protokollführung von Videokonferenzen oder Projektbesprechungen. KI transkribiert Gespräche, erkennt Aufgaben und erstellt automatisch strukturierte Zusammenfassungen.

Die Innungsfachbetriebe setzten dabei auf praxisnahe Lösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch intuitiv bedienbar sind. Durch die Entlastung in der Organisation können sich die Tischler wieder stärker auf das konzentrieren, was ihr Handwerk ausmacht: Präzision, Kreativität und die Liebe zum Werkstoff Holz.

Arbeitsschutz

Deutliche Fortschritte in der Unfallvermeidung sehen die Innungsmitglieder im Arbeitsschutz. Hier haben die Innungen zusammen mit der Kreishandwerkerschaft frühzeitig Strukturen geschaffen, um die Betriebe aktiv zu unterstützen. Im Bereich der Arbeitssicherheit helfen drei eigene Fachkräfte für Arbeitssicherheit, und in Kooperation stehen den Betrieben zwei Betriebsärzte zur Seite.

Obermeister Jens Günther. Foto: N.N. | Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder

Obermeister Jens Günther. Foto: N.N. | Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder

Ausbildung

Mit stabilen Ausbildungszahlen geht das Tischlerhandwerk gestärkt aus der aktuellen Bildungskrise hervor. Im Landkreis absolvieren zurzeit 60 junge Menschen ihre Tischlerlehre.

Lehrlingswart Frank Theis zeigte sich zufrieden über die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe und wünschte sich mehr Bewerber für die offenen Stellen. Wie hoch die Leistungsdichte in der Ausbildung im regionalen Tischlerhandwerk ist, konnten unlängst Besucher der Kreissparkasse in Melsungen sehen. Die Innung hatte die Gesellenstücke dort ausgestellt und die neuen Gesellen freigesprochen. Zudem wurden auch die Preisträger im Gestaltungswettbewerb »Gute Form« ausgezeichnet.

Neuwahlen

Bei den Vorstandswahlen wurde Jens Günther erneut zum Obermeister der Tischler-Innung Schwalm-Eder gewählt. Stellvertretende Obermeister bleiben weiterhin Jürgen Pfaar aus Besse und Ralf Morsch aus Uttershauen. Zum Lehrlingswart wurde erneut Frank Theis aus Dorla gewählt.

Dem Vorstand gehören weiterhin Frank Thomas (Züschen), Frank Bräutigam (Lohne) und Marko Prentzel (Züschen) an. Neu in den Vorstand wurde André Kirchhoff aus Mosheim gewählt.

Verabschiedet wurde Carsten Bergmann (Wichdorf), der seit 2003 dem Innungsvorstand angehörte und zeitweise stv. Obermeister war. Obermeister Günther würdigte das langjährige ehrenamtliche Engagement von Bergmann und lobte ihn als aktiven Interessenvertreter für das regionale Tischlerhandwerk.

http://www.tischler-schwalm-eder.de

Tischler-Innung Schwalm-Eder7
red



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