Startseite

Ihre Werbung hier!

SEK-News ist die unabhängige Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis. Täglich neu und kostenlos.

Domstadt im Blick der Politik

Fritzlar. Mit neugierigen Augen und offenem Ohr besucht die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg die historische Dom- und Kaiserstadt Fritzlar bei ihrer diesjährigen Sommerreise. Es ist eine Reise voller Entdeckungen, bei der sie hinter die Kulissen eines Ortes blickt, der sich als lebendiges Beispiel für Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung präsentiert.

Raiffeisen Agrar in Fritzlar ist ein bedeutender Partner für die Landwirte der Region. Mit einem Jahresumsatz von bis zu 800 Millionen Euro gilt das Unternehmen als ein Motor für die regionale Landwirtschaft. Foto: N.N. | CDU Fritzlar

Raiffeisen Agrar in Fritzlar ist ein bedeutender Partner für die Landwirte der Region. Mit einem Jahresumsatz von bis zu 800 Millionen Euro gilt das Unternehmen als ein Motor für die regionale Landwirtschaft. Foto: N.N. | CDU Fritzlar

Gemeinsam mit einer 10-köpfigen Delegation der CDU Fritzlar – rund um den Parteivorsitzenden Ingmar Theiß und den Fraktionsvorsitzenden Michael Schär – macht sich Ravensburg auf den Weg, um die vielfältigen Projekte und Akteure der Region kennenzulernen.

Motor aus der Welt der Großbetriebe

Das erste Ziel: Raiffeisen Agrar in Fritzlar, ein bedeutender Partner für die Landwirte der Region. Gastgeber Philipp von Dalwig, Regionalleiter für Nordhessen, begrüßt die Gruppe herzlich und führt sie durch die beeindruckende Welt des landwirtschaftlichen Großbetriebs.

Die Unternehmensgruppe, die rund 3.500 Mitarbeitende beschäftigt und einen Umsatz von etwa 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet, zeigt sich als innovativer Vorreiter. Besonders die Sparte Raiffeisen Agrar, mit einem Jahresumsatz von 750 bis 800 Millionen Euro, ist ein Motor für die regionale Landwirtschaft.

Am Standort Fritzlar sind 18 engagierte Mitarbeiter tätig, die Saatgut, Dünger, Pflanzenschutzmittel und andere wichtige Produkte bereitstellen. Doch was die Delegation besonders fasziniert, ist die digitale Infrastruktur, welche Raiffeisen den Landwirten bietet. Mit einer bereitgestellten Software nutzen Landwirte hochmoderne digitale Karten und Tools, um Düngebedarf, Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz präzise zu planen. Daten werden direkt ins System übertragen, was die Arbeit effizienter und transparenter macht. Nach der Ernte analysieren die Landwirte das Getreide auf Feuchtigkeit, Proteingehalt und Qualität – ein Beweis dafür, wie Digitalisierung die Landwirtschaft in Fritzlar revolutioniert.

„Hier wird sichtbar, wie Innovationen die Zukunft der Landwirtschaft gestalten“, fasst Ravensburg begeistert zusammen.

Gleisanschluss zur Standortsicherung

Das Modell von Raiffeisen ist dabei einzigartig: Das Unternehmen ist sowohl Lieferant als auch Abnehmer. Nach der Ernte ist Raiffeisen gerne bereit, das geernteten Getreide zu kaufen – eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft, die Fritzlar stärkt.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen wird auch das Thema Logistik lebhaft diskutiert. Die Idee eines Gleisanschlusses am Standort Fritzlar wird als vielversprechend angesehen, um den Güterverkehr nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Die CDU-Vertreter vor Ort haben sich bereits erkundigt und prüfen die Voraussetzungen. Derzeit werden Dünger und Getreide per LKW zwischen Hamm, Neuss, Krefeld und Salzgitter transportiert – ein Gleisanschluss könnte hier eine echte Verbesserung bringen.

Raiffeisen Agrar in Fritzlar hat eine vielversprechende Zukunft. Das zeigt sich bei den jüngsten Investitionen. Bereits 7 Millionen Euro flossen in die Modernisierung des Standorts, darunter in eine neue Düngerhalle, ein Stückgutwarenlager und eine hochmoderne Saatgutaufbereitung sowie eine neue Getreidetrocknung. Neue Getreidesilos mit einer Lagerkapazität von 30.000 Tonnen sind ein klares Signal: Fritzlar will sich als landwirtschaftlicher Knotenpunkt behaupten und zukunftssicher aufstellen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Schär führte die zehnköpfige Besucherdelegation um Claudia Ravensburg (MdL) auch an den Standort der Domstadt-Feuerwehr. Die Brandschützer haben erheblich aufgerüstet und verfügen heute sogar über ein Wechselladerfahrzeug für verschiedenste Szenarien, wie Einsätze bei Naturkatastrophen, Großbränden oder anderen Notlagen. Foto: N.N. | CDU Fritzlar

CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Schär führte die zehnköpfige Besucherdelegation um Claudia Ravensburg (MdL) auch an den Standort der Domstadt-Feuerwehr. Die Brandschützer haben erheblich aufgerüstet und verfügen heute sogar über ein Wechselladerfahrzeug für verschiedenste Szenarien, wie Einsätze bei Naturkatastrophen, Großbränden oder anderen Notlagen. Foto: N.N. | CDU Fritzlar

Ein Symbol für Einsatzfähigkeit

Der Besuch bei der Feuerwehr Fritzlar zeigt, wie wichtig eine gut ausgestattete und moderne Ausstattung im Brand- und Katastrophenschutz für die Sicherheit der Bevölkerung ist. Wehrführer Torben Stehl führt die Delegation durch die Fahrzeughalle, in der ein großes Wechselladerfahrzeug des hessischen Katastrophenschutzes steht – mit unter anderem einem bereitstehenden Spezialcontainer für Unwettereinsätze.

Er erklärt, dass die Feuerwehr Fritzlar in den letzten Jahren erheblich aufgerüstet wurde, um den steigenden Herausforderungen gerecht zu werden. Besonders der vom Land Hessen finanzierte Katastrophenschutz spielt hier eine zentrale Rolle. Das Wechselladerfahrzeug ist dabei ein Symbol für die Einsatzfähigkeit in verschiedensten Szenarien, sei es bei Naturkatastrophen, Großbränden oder anderen Notlagen. Ravensburg zeigt sich beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement der Feuerwehrleute und betont die Bedeutung einer soliden Infrastruktur für den Schutz der Bevölkerung.

Tiny Houses stärken Tourismus

Nach dem Besuch bei der Feuerwehr führt die Reise die Delegation zum Tiny House Park Fritzlar, einer innovativen Musterhaussiedlung und Ferienhauspark, die von Jürgen Draude ins Leben gerufen wurde. Dort dreht sich alles um nachhaltiges Wohnen und Tourismusentwicklung. Die Besucher erkunden die kleinen, modernen Häuser, die als Hotelzimmer genutzt werden – eine kreative Idee, um den Tourismus in Fritzlar zu stärken.

Draude erklärt, dass die Idee hinter dem Projekt ist, eine Win-Win-Situation zu schaffen: Besucher können die innovativen Wohnkonzepte direkt erleben, während die Region von einem nachhaltigen Tourismus profitiert. Claudia Ravensburg ist begeistert von diesem Ansatz, der moderne Architektur, Umweltbewusstsein und regionale Vermarktung verbindet.

Der von Jürgen Draude aufgebaute Tiny House Park ist eine innovative Musterhaussiedlung und ein Ferienhauspark, in dem sich alles um nachhaltiges Wohnen und die Tourismusentwicklung dreht. Foto: N.N. | CDU Fritzlar

Der von Jürgen Draude aufgebaute Tiny House Park ist eine innovative Musterhaussiedlung und ein Ferienhauspark, in dem sich alles um nachhaltiges Wohnen und die Tourismusentwicklung dreht. Foto: N.N. | CDU Fritzlar

Modern, nachhaltig und zukunftsorientiert

Abschließend resümiert die Delegation, dass Fritzlar auf einem vielversprechenden Weg ist, sich als moderner, nachhaltiger und zukunftsorientierter Standort zu positionieren. Die vielfältigen Projekte, die Investitionen und die innovative Denkweise der Akteure vor Ort unterstreichen das Engagement der Region, sowohl wirtschaftlich als auch touristisch zu wachsen. Ravensburg betont, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kommunen und Land ist, um die positiven Impulse weiter zu fördern und Fritzlar als lebendigen, zukunftsfähigen Ort zu stärken. Mit einem positiven Blick in die Zukunft verabschiedet sich die Gruppe, voller Optimismus für die Entwicklung dieser lebenswerten Stadt.

CDU Fritzlar
red



Tags: , , , , , , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2026 SEK-News • Powered by WordPress & Web, PR & Marketing• Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS)Kommentare (RSS)ImpressumDatenschutzAGB