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Gold und Silber für Webelhuth-Brüder

Neuenstein. Bei den Hessischen Meisterschaften im Bergzeitfahren auf den 635 m hohen Eisenberg im Knüll zeigten sich die Radsportler des Regio-Teams der MT Melsungen als stärkstes nordhessisches Team mit einmal Gold einmal Silber und dreimal Bronze sowie weiteren Spitzenplatzierungen. Eine Strecke von 5,1 km mit 325 Höhenmetern und einer maximalen Steigung von 13 Prozent war zu bewältigen.

Jonas und Jonathan Webelhuth. Fotos: N.N. | MT Radsport

Jonas und Jonathan Webelhuth. Fotos: N.N. | MT Radsport

Den Bruder getoppt

Allen voran bei der MT die Brüder Jonas und Jonathan Webelhuth. Der bei MTB-Rennen sieggewohnte 16-jährige Jonas musste sich als Hessischer Vizemeister bei der U19 nur um wenige Sekunden dem starken Emil Dossche von der RSG Frankfurt geschlagen geben. Mit seiner Zeit von 14:16,89 Minuten war Drittschnellster aller Altersklassen. Nur der Sieger der U23, Ferdinand Beirig (TGV Schotten), im vergangenen Jahr noch als KT-Profi unterwegs, war noch schneller als Dossche und Webelhuth. Das Ergebnis von Jonas toppen konnte diesmal allerdings sein jüngerer Bruder Jonathan, der sich mit dem Sieg in der Klasse U15 seinen ersten Landestitel sicherte.

Bronze für Garbas und Hauschke

Marcel Garbas. Foto: N.N. | MT Radsport

Marcel Garbas. Foto: N.N. | MT Radsport

Glücklich über seine Bronzemedaille war der jüngste Melsunger Marcel Garbas bei der U11. Er zeigte schon im vergangenen Jahr als 8-jähriger am Eisenberg, welches Talent in ihm steckt. 8:23,74 Minuten benötigte er für die in den jüngeren Altersklassen auf 2,4 km verkürzte Strecke. Ganz oben stand hier mit Leon Degenkolb (RV Sossenheim) der Sohn von Profi John Degenkolb. Von ihm und von dem ein Jahr jüngeren Marcel Garbas wird man in Zukunft noch einiges erwarten können.

Bronze gab es auch für Routinier Axel Hauschke bei den Masters 2, der damit seiner großen Titelsammlung eine weitere Medaille zufügte. Mit 16:45,55 Minuten fuhr der 49-jährige die zweitbeste Zeit aller MT-Starter. Hans Hutschenreuter landete auf Rang vier, Mirco Holzhauer und Mario Hildebrand auf sechs und sieben. Seinen Titel vom Vorjahr musste Masters-Fahrer Viktor Slavik als Bonzemedailliengewinner an einen anderen Nordhessen abgeben: Bernd Schmelz von TSV Ippinghausen stand diesmal ganz oben.

Senkrechtstarter ohne Edelmetall

Ohne Medaille blieb der MT-Senkrechtstarter Daniel Zielonka in seinem ersten Lizenfahrerjahr als Fünfter der Elite-Amateure. Dennoch zeigte mit einer Zeit von 16:58,48 Min. eine starke Leistung, knapp dahinter lag Lukas Beutner als Sechster, Maximilian Jäger wurde Neunter. Mit Hans Langdörfer (ZG Kassel) als Drittem kam zumindest ein Nordhesse in die Medaillenränge der höchsten Rennklasse.

Dr. Dieter Vaupel
red



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