Grüne Politiker beim MSG-Festival
Homberg (Efze). Die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus, der Landtagsabgeordnete Christoph Sippel sowie die Kreisvorsitzende Stefanie Pies von Bündnis 90/Die Grünen besuchten am Freitag das Musikschutzgebiet-Festival in Homberg. Bei ihrem Rundgang über das Festivalgelände informierten sich die Politiker über das ehrenamtliche Engagement der Organisatoren sowie die nachhaltigen Konzepte des Veranstalterteams.

Grüne besuchen das MSG (v.li.): Christoph Sippel, Awet Tesfaiesus und Stefanie Pies. Foto: Katharina Sandberg
Das Musikschutzgebiet-Festival, welches sich selbst als Festival mit Wohnzimmercharakter beschreibt, überzeugte die Delegation durch seine familiäre Atmosphäre, das durchdachte Nachhaltigkeitskonzept und die enge Kooperation mit lokalen Vereinen und Unternehmen.
MSG setzt auch ökologisch Maßstäbe
Die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Region: „Das Musikschutzgebiet-Festival ist ein Paradebeispiel dafür, wie kulturelles Leben im ländlichen Raum gefördert werden kann. Die Organisatoren beweisen, dass man auch fernab der Großstädte qualitativ hochwertige Kulturveranstaltungen etablieren kann.“
„Was hier auf die Beine gestellt wurde, ist beeindruckend. Ein Festival, das nicht nur kulturell, sondern auch ökologisch Maßstäbe setzt“, erklärte der Landtagsabgeordnete Christoph Sippel. „Die Verbindung von Musikgenuss und Umweltbewusstsein zeigt, dass Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen möglich ist.“
Bessere Rahmenbedingungen für kulturelle Initiativen
Kreisvorsitzende Stefanie Pies hob besonders das ehrenamtliche Engagement hervor: „Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre ein solches Festival nicht denkbar. Dieses Engagement ist das Fundament für ein lebendiges Gemeinwesen und verdient unsere volle Anerkennung und Unterstützung.“
Im Gespräch mit Lotta Heinisch vom MSG-Organisationsteam wurden auch die Herausforderungen diskutiert, mit denen kleinere Festivals durch gestiegene Kosten und immer größer werdenden Verwaltungsaufwand konfrontiert sind. Die grünen Politiker sicherten zu, sich auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene für bessere Rahmenbedingungen für kulturelle Initiativen im ländlichen Raum einzusetzen.
Wahlkreisbüro Awet Tesfaiesus, MdB
red



