Wildverbiss und Nahrungsmangel
Niederurff. Im südlichen Kellerwald sorgen rund 200 Rothirsche seit Jahren für Konflikte. Waldbesitzer und Hessen Forst schlagen Alarm: Junge Bäume leiden unter Verbiss und Schälschäden – gerade in ohnehin geschädigten Wäldern ein massives Problem. Ihre Forderung: mehr Abschüsse. Die Jäger sehen das anders.
Nicht zu viel Wild, sondern zu wenig Nahrung sei schuld – verursacht durch intensive Landwirtschaft und fehlende Hecken.
Viele Tiere, kleinere Quote
Eine Befliegung 2024 bestätigte: Während im Burgwald fast kein Rotwild lebt, konzentrieren sich die Bestände im Hohen Keller. Trotzdem wurde die Abschussquote kürzlich von 50 auf 36 Tiere gesenkt – ein Beschluss, der den Streit neu befeuert.
An einem Info-Abend wird Wildtiermonitoring-Spezialistin Dr. Katharina Westekemper von HessenForst zunächst die Ergebnisse der Befliegung vorstellen. Im Anschluss diskutieren Stefan Wirxel (HessenForst), Anja Blankenburg (Regierungspräsidium Kassel), Tobias Rönitz (Hegering Burgwald Kellerwald) und Heinrich Haupt (Bürgermeister a.D) dieses Ergebnis und die daraus abzuleitenden Maßnahmen.
Der Termin
Die Veranstaltung startet am Freitag, den 26.9.25 um 19 Uhr im DGH Niederurff, Ulmenweg 6. Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region Kellerwald sind herzlich eingeladen.
Schutzgemeinschaft Kellerwald
red




