Positive Bilanz der Bürgergespräche
Willingshausen. Auch im Jahr 2025 hat die Gemeinde Willingshausen ihre Reihe von sechs Bürgergesprächen für alle neun Ortsteile fortgesetzt. Bürgermeister Luca Fritsch informierte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Udo Schölling, sowie den Fachamtsleitern der Gemeinde Willingshausen über die Finanzlage der Gemeinde sowie über die wichtigsten laufenden und anstehenden Projekte.

Die Besucherzahl belegt es: Das Gespräch mit Bürgermeister Luca Fritsch im Ortsteil Loshausen stieß auf ein reges Interesse. Foto: N.N. | Gemeinde Willingshausen
300 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.
Konkrete Themen und Projekte
Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen die großen Investitions- und Zukunftsprojekte der Gemeinde: der abgeschlossene Glasfaserausbau in allen Ortsteilen, die Stärkung des Brandschutzes mit modernen Feuerwehrhäusern und Fahrzeugen, der geplante Neubau der Kläranlage in Merzhausen, Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen auf Basis der neuen Starkregengefahrenkarte, die Unterstützung von Windkraft- und Photovoltaikprojekten, das gemeinsame Digitalprojekt »REGIONNECT« mit den Kommunen Neukirchen, Oberaula, Ottrau und Schrecksbach zur Entwicklung einer smarten Region sowie das Weltkulturhaus als kulturelles Herzstück. Ergänzt wurden diese Themen durch konkrete Projekte vor Ort wie das neue Sportlerheim in Wasenberg, den geplanten Kunstrasenplatz in Loshausen, die Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung, neue Bestattungsformen auf den Friedhöfen und den Ausbau des Radwegenetzes. Der Fokus der kommenden Jahre liegt dabei auf dem Erhalt der bestehenden Infrastruktur und dem abarbeiten bestehender Vorhaben.
Gemeinde achtet auf solide Basis
Trotz angespannter kommunaler Rahmenbedingungen konnte deutlich gemacht werden, dass die Gemeinde ihre finanziellen Spielräume kennt und verantwortungsvoll nutzt. Investitionen werden gebündelt, Förderprogramme gezielt eingesetzt und Pflichtaufgaben klar priorisiert. Willingshausen präsentiert sich damit als Kommune, die ihre Entwicklung aktiv gestaltet und zugleich auf eine solide Basis achtet.
„In den Bürgergesprächen wird bewusst nichts schöngefärbt“, betont Bürgermeister Luca Fritsch. „Wir sprechen offen über knappe Kassen, steigende Kosten und die Grenzen des Machbaren – und zeigen gleichzeitig, dass wir unsere Projekte im Griff haben. Wir planen mit Augenmaß, nutzen Fördermittel, setzen klare Prioritäten und bleiben verlässlich. Wer zu unseren Bürgergesprächen kommt, soll spüren: Die Gemeinde wird solide geführt, Entscheidungen sind nachvollziehbar und die Türen im Rathaus stehen offen. Unsere ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter in den unterschiedlichen Gremien arbeiten mit Weitsicht und sachorientiert.“
Die Bürger schauen sehr genau hin
Die Bürgergespräche lebten dabei nicht nur von Präsentationen, sondern vor allem vom Austausch. Die Ortsbeiräte hatten im Vorfeld Fragen und Anregungen aus den Dörfern gesammelt, zusätzlich wurden vor Ort zahlreiche Themen angesprochen – von Verkehr und Straßenunterhaltung über Friedhofsfragen bis hin zu Vereinsarbeit und Nahmobilität. Einige Hinweise fließen nun in die weitere Arbeit von Verwaltung und Gemeindegremien ein.
„Die hohe Beteiligung und die konstruktiven Rückmeldungen zeigen, dass die Menschen sehr genau hinschauen, was in ihrer Gemeinde passiert“, so Fritsch. „Genau diese Wachsamkeit und dieses Interesse brauchen wir. Gemeinsam mit den Ortsbeiräten und der Gemeindevertretung werden wir den Weg einer transparenten, geordneten und zukunftsorientierten Gemeindepolitik weitergehen.“
Die Gemeinde Willingshausen plant, das Format der Bürgergespräche auch in den kommenden Jahren fortzuführen, um den Dialog zwischen Bürgerschaft, Ortsbeiräten, Gemeindevertretung, Gemeindevorstand und Verwaltung weiter zu stärken.
Gemeinde Willingshausen
red



