Fuldatal. Bereits zum zweiten Mal hat sich Regierungspräsident Mark Weinmeister mit Vertretern der Sicherheitsbehörden in NordOstHessen über Zivilschutz und Katastrophenvorsorge ausgetauscht. Das Treffen fand in der Direktion der Bundesbereitschaftspolizei in Fuldatal am vergangenen Donnerstag, 27. November statt.

Gruppenbild mit Wasserwerfer. Aufstellung nahmen Vertreter von Bundespolizei, Bundeswehr, Bereitschaftspolizei, THW, Feuerwehr und Regierungspräsidium. Foto: N.N. | RP Kassel
Vernetzung mit Sicherheitspartnern
Sichtlich zufrieden mit dem Treffen zeigte sich Regierungspräsident Mark Weinmeister: „Kommt es zu einem Katastrophenfall, ist schnelles Handeln aller Behörden und Sicherheitskräfte gefragt. Dafür ist es wichtig, die Mitstreiterinnen und Mitstreiter in den jeweiligen Dienststellen zu kennen. Wenn ich weiß, mit wem ich zusammenarbeite und wie mein Gegenüber an einen Krisenfall herantritt, wird die Abstimmung schneller und wir handeln entschlossener und wirksamer. In dieser Hinsicht war der Austausch mit den nordosthessischen Sicherheitsbehörden sehr gewinnbringend und ich freue mich bereits auf die nächste Auflage.“
Der Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei, Jérôme Fuchs, ergänzte: „Auch für bundesweit eingesetzte Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei ist eine enge Vernetzung mit Sicherheitspartnern im Sinne des ‚best practice Ansatzes‘ für uns wichtig. Wir schätzen diesen Austausch ebenfalls sehr.“
Verantwortliche kennenlernen
Das Treffen fand als offener Austausch aller Beteiligten untereinander statt. Zu Beginn stellten Vertreter der Bundesbereitschaftspolizei die Struktur und Aufgaben der Direktion in Fuldatal vor. Gesprochen wurde u. a. über den aktuellen Stand des Zivilschutzes im Regierungsbezirk und welche Vorsorge für mögliche Katastrophenfälle getroffen werden kann. Zudem stellten sie aktuelle Arbeitsschwerpunkte vor und tauschten sich dazu aus, wie die jeweiligen Dienststellen arbeiten und bei Krisenfällen vorgehen. Letztendlich diente das Treffen auch dazu, Verantwortliche in den Dienststellen und Sicherheitsbehörden kennenzulernen und Kontakte auszutauschen.
Ein weiteres Treffen im kommenden Jahr wird bereits geplant.
Regierungspräsidium Kassel
red