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Ziegler und Bischof kritisieren Bas-Auftritt

Wiesbaden/ Fritzlar. Die Landtagsabgeordnete Christin Ziegler und die Vorsitzende der CDU Schwalm-Eder Anna-Maria Bischof reagieren mit deutlicher Kritik auf die jüngsten Aussagen von Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas (SPD). Sie wähle mit ihren Formulierungen eine Tonlage, die nicht zur Lösung aktueller Probleme beiträgt, sondern gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielt.

Die Unionspolitikerinnen Christin Ziegler (li.) und Anna-Maria Bischof meinen, Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) habe auf dem jüngsten Arbeitgebertag die falsche Tonlage gewählt. Fotos: N.N. | CDU-Wahlkreisbüro Fritzlar / Montage: seknews.de

Die Unionspolitikerinnen Christin Ziegler (li.) und Anna-Maria Bischof (re.) meinen, Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) habe auf dem jüngsten Arbeitgebertag die falsche Tonlage gewählt. Fotos: N.N. | CDU-Wahlkreisbüro Fritzlar / Montage: seknews.de

Besonders irritiert zeigt sich Ziegler über Bas’ Bezug auf den Arbeitgebertag: „Wenn Frau Bas beim Bundeskongress der Jusos behauptet, auf dem Arbeitgebertag sei ihr klar geworden, ‚gegen wen wir kämpfen müssen‘, dann ist das nichts anderes als bewusste Spaltung. Wer so spricht und Unternehmer mit abfälligen Kommentaren über ‚die Herren im Maßanzug‘ provoziert, erklärt zentrale Teile unserer Wirtschaft pauschal zum Gegner – und das ist besonders in Zeiten wie diesen fatal!“ so Ziegler.

Für zusätzliche Empörung sorgt die Wortwahl von Nina Gaedicke, Vorsitzende der Jusos NRW.

„Dass die Vorsitzende der Jusos NRW die geplante Reform des Bürgergelds als ‚Drecksentwurf‘ bezeichnet und den Koalitionspartner als ‚Scheiß-Union‘ beschimpft, ist ein Tiefpunkt. Wer dann auch noch den Bundeskanzler als ‚komplett enthemmten Fritze Merz‘ verunglimpft, hat jede Hemmschwelle verloren. Das ist kein politischer Streit mehr – das ist ein Tonfall, der demokratische Kultur zerstört,“ heißt es von Bischof.

Ziegler und Bischof betonen, dass solche Entgleisungen bei regierungstragenden Parteien nicht vorkommen dürften. Wer wirtschaftliche Verantwortungsträger pauschal zu Gegnern erkläre und mit abfälligen Beschimpfungen arbeite, torpediere jede ernsthafte Bemühung zur Lösungsfindung.

„Gerade in der aktuellen angespannten Wirtschaftslage ist Sachlichkeit und Dialogbereitschaft gefragt. Unternehmer müssen unterstützt statt diffamiert werden! Und Klassenkampf-Rhetorik und verbale Entgleisungen vertiefen Fronten, statt Lösungen möglich zu machen,“ so Ziegler abschließend.

CDU-Wahlkreisbüro Fritzlar
red



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