Fritzlar. Der Krankenstand im Schwalm-Eder-Kreis ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. DAK-versichert Beschäftigte waren durchschnittlich an 24 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren psychische Erkrankungen auf Rang zwei und Krankheiten des Atmungssystems auf Rang drei.

Der Krankenstand im Schwalm-Eder-Kreis ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und ist dennoch auf einem hohen Niveau. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 24 Kalendertagen krankgeschrieben. Foto: Marek Studzinski | Unsplash
Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.
Ranking der Krankheiten
„Der Krankenstand hat sich mit 6,5 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Sandra Waltemode, Leiterin des Servicezentrums in Fritzlar. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“
Ein Krankenstand von 6,5 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 65von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes Sie verursachten 462 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 493 Fehltage). Auf Platz zwei kamen psychische Erkrankungen mit 446 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 379 Tage). Es folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 413 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 416 Tage).
Die Fehlzeiten im Schwalm-Eder-Kreis bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in Hessen rund 20 krankheitsbedingte Fehltage. Im Schwalm-Eder-Kreis waren es durchschnittlich rund 24 Tage.
Chancen im Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Sandra Waltemode. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Waltemode.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter:
► http://www.dak.de/bgm
DAK-Gesundheit
red