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Schön hier. Architektur auf dem Land

Organisatoren und Referenten (v.li.): Dr. Annette Becker, Sonja Kunze (akp), Sonja Pauly (LEADER-Regionalmanagerin), Dierk Glitzenhirn (Altenhilfe Treysa), Bürgermeister Claus Steinmetz und Kammerpräsident Gerhard Greiner. Foto: Jörg Döringer

Organisatoren und Referenten (v.li.): Dr. Annette Becker, Sonja Kunze (akp), Sonja Pauly (LEADER-Regionalmanagerin), Dierk Glitzenhirn (Altenhilfe Treysa), Bürgermeister Claus Steinmetz und Kammerpräsident Gerhard Greiner. Foto: Jörg Döringer

Treysa. Mit einer gut besuchten Vernissage ist am Freitag im RoSenhaus in Treysa die Wanderausstellung »Schön hier. Architektur auf dem Land« des Deutschen Architekturmuseums (DAM) eröffnet worden. Rund 40 Interessierte kamen, um zu sehen, wie innovativ und qualitätsvoll heute in ländlichen Regionen gebaut wird.

Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Schwalm-Aue, betonte in seiner Begrüßung: „Es lohnt sich, wertig zu bauen und öffentlichen Raum qualitätsvoll zu gestalten, um Wohn- und Aufenthaltsqualität zu verbessern.“ Als gelungene Beispiele aus seiner Kommune nannte er das Feuerwehrhaus in Uttershausen und das Ärztezentrum im Ortskern von Wabern.

Die vorgestellten Beispiele von Neubau, Umbau und Sanierung trafen auf großes Interesse der Besucher. Foto: Jörg Döringer

Die vorgestellten Beispiele von Neubau, Umbau und Sanierung trafen auf großes Interesse der Besucher. Foto: Jörg Döringer

Sanieren und Umnutzen

Gerhard Greiner, Präsident der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, sprach sich dafür aus, bestehende Flächenpotenziale stärker zu nutzen. „Wir müssen lernen, bestehende Gebäude und Areale in den Ortskernen zu aktivieren, statt immer neue Flächen zu versiegeln. Sanieren und Umnutzen sind nicht nur ökonomisch vernünftig, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz.“ Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) bietet mit dem Ortsentwicklungsbeirat ein Beratungsangebot für hessische Kommunen an, um städtebauliche, baukulturelle und gestalterische Fragen frühzeitig zu klären.

Dr. Annette Becker vom Deutschen Architekturmuseum hob hervor, dass ländliche Regionen viele beispielhafte Projekte für zeitgemäßes, ökologisches und gemeinschaftlich orientiertes Bauen bieten. Ziel der Ausstellung sei es, diese architektonischen Qualitäten sichtbarer zu machen.

Besucher beeindruckt

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Projekte aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz – vom modernen Dorfgemeinschaftshaus über umgebaute Scheunen bis zu nachhaltigen Wohnkonzepten. Ein Kurzfilm präsentiert zudem Stimmen aus Gemeinden, die erfolgreiche Bauprojekte umgesetzt haben.

Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt. „Ich hätte nicht erwartet, dass es auf dem Land so viele kreative und zugleich bodenständige Architekturbeispiele gibt“, meinte eine Besucherin aus Schwalmstadt. „Das macht Lust, selbst genauer hinzuschauen, was sich in unserer Region bewegt.“

»Schön hier. Architektur auf dem Land« ist bis 6. März 2026 im RoSenhaus, Rosengasse 3, zu sehen. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Begleitend bietet eine Veranstaltungsreihe Impulse zu Architektur und Zusammenleben im ländlichen Raum. Nächster Termin ist am Mittwoch, 12. Februar, um 17 Uhr: Unter dem Titel „Schön hier. Das Begegnungshaus“ stellt Architekt Johannes Biskamp den Neubau der Begegnungsstätte der Altenhilfe Treysa vor.

Weitere Informationen unter:
http://www.altenhilfe-treysa.de

Sonja Pauly, Regionalmanagement
Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V.
red



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