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Kunstprojekt Fenster zur Freiheit

Homberg (Efze). Mit dem Kunst- und Vermittlungsprojekt »Fenster zur Freiheit« wird Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar und neu erfahrbar. Noch bis 29. Mai 2026 sind rund um den Kirchplatz St. Marien sechs alte, gebrauchte Fensterrahmen installiert, die den Blick nicht nach außen, sondern bewusst in die Vergangenheit lenken.

Durch ihre Wiederverwendung beinhalten die Rahmen auch eine Nachhaltigkeit, wie sie bei der Synode von 1526 ebenfalls gegeben ist.: Sie rahmen bedeutende Orte und Objekte der Homberger Synode von 1526, einem Meilenstein der Reformationsgeschichte.

Generationenübergreifend erlebbar

Die Installation verbindet Kunst, Geschichte und gesellschaftliche Reflexion. Die Fenster fungieren als symbolische Schwellen – sie eröffnen Perspektiven auf Fragen von Freiheit, Verantwortung und Glauben und machen historische Zusammenhänge niederschwellig, emotional zugänglich und generationenübergreifend erlebbar. So entsteht eine besondere Form von Stadtraum-Kunst, die zugleich Geschichtsvermittlung und öffentlicher Denkraum ist.

Ergänzt wird die Installation durch digitale Inhalte: Über eine begleitende Website
(► http://www.homberger-kulturring.de) stehen vertiefende visuelle und textliche Informationen zur Verfügung. QR-Codes an den Fenstern ermöglichen den direkten Zugang per Smartphone.

Gewinnspiel und Veranstalter

Ein Mitmach-Element lädt Besucherinnen und Besucher zur aktiven Teilnahme ein: Über das Scannen eines QR-Codes oder das Ausfüllen einer Klappkarte kann an einem Gewinnspiel teilgenommen werden. Die Karten liegen in der Stadtkirche, der Tourist-Information sowie im Haus der Geschichte aus und können dort auch wieder abgegeben werden. Als Preis winkt ein 20-Euro-Gutschein der Buchhandlung Tittmann in Homberg.

Veranstaltet wird „Fenster zur Freiheit“ von der Projektgruppe Bildende Kunst im Homberger Kulturring in Kooperation mit der Stadt Homberg, dem Tourismusservice Rotkäppchenland e. V. und dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder.

Die Projektidee, Konzeption und Realisation stammen von Nils Dettmer, Planung, Gestaltung, Realisation und Kuration von André Grabczynski.

»Fenster zur Freiheit« lädt dazu ein, Geschichte neu zu betrachten – offen, dialogisch und mitten im Alltag der Stadt.

• Vernissage: 22.02.2026, 14:00 Uhr
• Finnisage: 29.05.2026, 14:00 Uhr

André Grabczynski, Atelier Grabczynski
red



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