SPD steht für Kultur des Miteinanders
Gudensberg. In ihrer Mitgliederversammlung zeigt sich der SPD-Ortsverein Gudensberg engagiert und motiviert nach dem Rückschlag bei der Kommunalwahl. Ihr Ziel: Bei der nächsten Wahl wieder stärkste Fraktion werden. Seit ihrer Neugründung in 1945 hatte sie Verantwortung für Gudensberg übernommen und eine erfolgreiche Stadtpolitik gestaltet.

Von links: Neumitglied Claudia Bräutigam, Klaus-Dieter Otto (Hermann-Bauer-Preisträger), Jochen Noll (Hermann-Bauer.-Preisträger), Karin Zenkner-Rodemeister (Hermann-Bauer-Preisträgerin), Neumitglied Raphael Hauck, Udo Amling (geehrt für 50jährige Parteizugehörigkeit), die Co-Vorsitzenden Uta Kenner und Mike Höhmann sowie die Jubilare Roland Gogrefe und Volker Höhmann. Foto: N.N. | SPD Ortsverein
„Wir wollen weiterhin mit einer Mischung aus vorausschauender Finanzpolitik, interkommunaler Zusammenarbeit, aktiver Stadtentwicklung und der Sicherung der Lebensqualität für alle Generationen Gudensberg gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin Sina Massow weiterhin nach vorn bringen,“ betonte der Co-Vorsitzende des Ortsvereins Michael Höhmann bei seiner Begrüßung.
Nachhaltige Stadtentwicklung
Die Versammlung begann mit einem Grußwort unserer Bürgermeisterin Sina Massow, in der sie auf die Ergebnisse der Kommunalwahl einging und die Aufgaben und Herausforderungen für die SPD in der kommenden Legislaturperiode umriss. Gudensberg stehe für eine Politik vor Ort, die sozial, modern und zukunftssicher sei – mit starken Betreuungs- und Bildungsangeboten, mit bezahlbarem Wohnraum und einer nachhaltigen Stadtentwicklung, betont die Bürgermeisterin.
Der SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günter Rudolph, begrüßte ebenfalls die anwesenden Mitglieder und umriss die aktuelle politische Situation aus seiner Sicht aus der Landes- und Kreispolitik, ließ jedoch auch Aspekte und die aktuellen Probleme und Kontroversen in der Bundespolitik nicht aus. Wichtig sei es, den Menschen klarzumachen, das Streit in der Sache im Ringen um den besten gangbaren Weg zur politischen Kultur gehöre. Aber man müsse getroffene Entscheidungen gemeinsam vertreten. Die SPD stehe für eine Kultur des Miteinanders. Es entspann sich unter den anwesenden Mitgliedern eine angeregte Diskussion um aktuelle, aber auch lokale Inhalte und wie sie unter neuen Vorzeichen nach vorn getrieben werden könnten.
Praktiziertes Miteinander
Der Vorstand ergriff das Wort und berichtete über die ersten 99 Tage im Amt. Neben Sacharbeit und Besetzung von Gremien war es der Tenor, gemeinsam mit den Mitgliedern mit Mut und Engagement für sozialdemokratische Inhalte einzustehen. Mitmachen, mitentscheiden, Meinung einbringen, dafür steht die SPD Gudensberg.
Gleich 6 neue Mitglieder konnten auch im ersten Quartal des Jahres gewonnen werden, darunter Claudia Bräutigam, Raphael Hauck und Micha Hinn, die in der Versammlung ihr Parteibuch erhielten. Und mit dem neuen engagierten Vorstand des Ortsvereins wurden bereits viele Mitmachangebote realisiert. „Das Parteileben steht wieder im Mittelpunkt, wir praktizieren das Miteinander“, betont die Co-Vorsitzende Uta Kenner. „Wir bieten den Ort der politischen Diskussion und Gestaltung, wir wollen eine gerechtere und solidarische Gesellschaft und stehen damit für das Gemeinwohl,“ führt Kenner weiter aus.
Solidarisch leben und handeln
Mit dem Hermann-Bauer-Preis für solidarisches leben und handeln wurden ausgezeichnet:
• Jochen Noll (der langjährige Stadtverordnete war Ausschussvorsitzender und Stadtverordnetenvorsteher und ist seit vielen Jahren Mitglied des Ortsvereinsvorstands),
• Klaus-Dieter Otto (für seinen langjährigen Einsatz im Ortsbeirat Obervorschütz und als ausgeschiedener Stadtrat) und Karin Zenkner-Rodemeister (für über 20 Jahre Einsatz im Ortsbeirat Maden).
• Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Roland Gogrefe (10 Jahre), Volker Höhmann (25) und Manfred Schmidt (50).
In ihrem Schlusswort lud Uta Kenner dazu ein, die angebotenen Veranstaltungen des Ortsvereins zu besuchen, um Gemeinschaft wieder vorleben zu können. Das solle nicht auf die Mitglieder allein beschränkt bleiben.



