Startseite

Ihre Werbung hier!

SEK-News ist die unabhängige Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis. Täglich neu und kostenlos.

Babbeln, schnuddeln oder schwalle – wer kann’s noch?

Wiesbaden. Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen und engagierte Privatpersonen können sich ab dem 1. Juni 2026 für den Hessischen Mundartpreis 2027 bewerben. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Hessen Projekte und Ideen, die sich für den Erhalt und die Förderung hessischer Dialekte einsetzen.

Hessens Heimatminister Ingmar Jung hat etwas für Mundart übrig – ganz gleich, ob er babbelt, schnuddelt oder schwallt. Foto: Paul Schneider | Hess. Staatskanzlei

Hessens Heimatminister Ingmar Jung hat etwas für Mundart übrig – ganz gleich, ob er babbelt, schnuddelt oder schwallt. Foto: Paul Schneider | Hess. Staatskanzlei

Mundart als Teil der hessischen Identität

Der Hessische Mundartpreis wird 2027 bereits zum dritten Mal verliehen. Heimatminister Ingmar Jung bezeichnet die Auszeichnung als Erfolgsmodell. Der Preis zeige, wie lebendig die hessischen Dialekte seien und mit wie viel Kreativität und Engagement sie in allen Regionen Hessens gepflegt würden.

Die hohe Resonanz der vergangenen Jahre unterstreicht nach Angaben des Ministeriums das große Interesse am Thema. Für den Mundartpreis 2026 gingen fast 100 Bewerbungen aus ganz Hessen ein. Die eingereichten Projekte reichten von musikalischen Angeboten über Schulprojekte bis hin zu generationenübergreifenden Initiativen.

Gesucht werden kreative Ideen zur Dialektförderung

Auch bei der kommenden Preisvergabe sollen wieder Projekte ausgezeichnet werden, die hessische Mundarten bewahren, vermitteln und weiterentwickeln. Bewerben können sich unter anderem Kindergärten, Schulen, Vereine, wissenschaftliche Einrichtungen sowie kommunale und digitale Projekte.

Nach Angaben des Ministeriums werden insbesondere Vorhaben gesucht, die einen nachhaltigen Beitrag zur Pflege der Mundart leisten, unterschiedliche Zielgruppen erreichen oder neue Wege in der Dialektförderung beschreiten. Auch Projekte mit Vorbildcharakter oder einem starken Netzwerkgedanken haben Chancen auf eine Auszeichnung.

Preisgeld von 8.000 Euro

Der Hessische Mundartpreis ist mit insgesamt 8.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2026. Die Preisverleihung ist für Februar 2027 rund um den Internationalen Tag der Muttersprache vorgesehen.

Neben Vorschlägen durch Dritte sind auch Selbstbewerbungen von Privatpersonen, Vereinen und Initiativen möglich.

Mit dem Mundartpreis verfolgt das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat das Ziel, die sprachliche Vielfalt Hessens sichtbar zu machen und das ehrenamtliche Engagement für Dialekte zu stärken.

Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
red


Tags: , , , , , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2026 SEK-News • Powered by WordPress & Web, PR & Marketing• Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS)Kommentare (RSS)ImpressumDatenschutzAGB