Sadisten: BDSM vs. Verbrechen
Baunatal. Wie dunkel ist die menschliche Seele? Kriminalpsychologin Lydia Benecke eröffnet mit dieser Frage ihren Vortrag »Sadisten: BDSM vs. Verbrechen«, den sie am Freitag, 11. September 2026 ab 20 Uhr in der Stadthalle hält. Die bekannte Expertin gibt darin einen fundierten Einblick in die psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexuell-sadistischer Menschen.
Einvernehmlicher Sadismus und gefährliche Täterprofile
Benecke arbeitet seit 2009 im Bereich der Rückfallprävention und kennt die Schattenseiten menschlicher Persönlichkeitsstrukturen aus der Praxis. In ihrem bebilderten Vortrag zeigt sie, wie Menschen, die einvernehmlich BDSM praktizieren, ihren Alltag gestalten und welche Bedürfnisse sie antreiben. Gleichzeitig beleuchtet sie die Gedankenwelt kriminell-sexuell-sadistischer Täter – darunter berüchtigte Serienmörder wie Jack the Ripper oder Ted Bundy –, bei denen Fantasien in extreme Gewalt umschlagen.
Zentrale Fragen des Abends
• Was unterscheidet die einen von den anderen sexuell-sadistischen Menschen?
• Welche Bedürfnisse treiben sie an?
• Was macht ihre Persönlichkeit aus?
• Wie gestalten sie ihre Partnerschaften?
Benecke erklärt zudem, warum populäre Darstellungen wie Shades of Grey kein realistisches Bild von BDSM-Beziehungen vermitteln und weshalb die Figur Christian Grey eher Merkmale eines gefährlichen als eines einvernehmlichen Sadisten zeigt.
Tickets und Hinweise
Der Vortrag ist ab 16 Jahren freigegeben; jüngere Personen erhalten keinen Einlass.
Tickets sind ab 34 Euro an allen Vorverkaufskassen erhältlich sowie unter:
► http://www.stagecat.de




