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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Mit Selbstvertrauen und Respekt in die Hauptstadt

Melsungen/Berlin. Die MT Melsungen reist nach dem41:37-Heimsieg gegen Lemgomit gesteigerten Selbstvertrauen zumAuswärtseinsatz bei den Füchsen in Berlin. Dennoch geht das Hedin-Teammit großemRespekt vor den zuletzt guten Leistungen des Aufsteigers in dieses Spiel (So., 17.00 Uhr, Max-Schmeling-Halle, Berlin).

Der Erfolg am letzten Wochenende gegen den TBV Lemgo wirkte bei der MT Melsungen wie ein Befreiungsschlag. Nach vorangegangenen acht Spielen ohne Sieg kam dieses Ergebnis gerade recht, um das angeknackste Selbstvertrauen wieder aufzupolieren. Dabei hatten die Verantwortlichen für die drei Spiele gegen Lemgo, in Berlin und gegen Nordhorn die Parole ausgegeben: Zwei Punkte müssen her! Da die MT dieses Ziel bereits mit dem Sieg gegen die Ostwestfalen realisiert hat, ist der Druck zum bevorstehenden Auftritt in der Bundeshauptstadt nicht ganz so groß. “Dennoch fahren wir mit dem festen Ansinnen nach Berlin, dort zwei Punkte zu holen”, verrät MT-Sportdirektor Alexander Fölker.

Trainer Robert Hedin spricht von einem “ganz schweren Spiel” für seine Mannschaft und bezieht dies in erster Linie auf die neue Gefährlichkeit des Aufsteigers, der sich im Rückraum in der laufenden Saison spürbar verstärkt hat. So trugen zum überraschenden 27:23-Erfolge über FA Göppingen Ende des Jahres bereits maßgeblich die beiden polnischen Neuzugänge Michal Kubisztal und Bartlomiej Jaszka bei, wie auch der von den Rhein-Neckar-Löwen gekommene Christian Caillat. Und auch im ersten Spiel nach der EM-Pause waren die Füchse nahe dran, den nächsten Coup zu landen. Am letzten Wochenende hätten beim 32:32-Remis statt des einen durchaus auch beide Punkte aus Wetzlar entführt werden können.

Klar, dass die Berliner als Aufsteiger vor allem auf die Heimspiele setzen, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Durch die jüngsten Erfolge ist die Mannschaft von Trainer Jörn-Uwe Lommel auf dem besten Weg dazu. Mit dem derzeitigen 14. Rang dürften die Füchse voll im Soll liegen. Mit einem Sieg gegen Melsungen würden sie sogar die spielfreien Balinger von Platz 13 verdrängen. Hauptmotivation für das Lommel-Team ist die denkbar knappe 28:29-Niederlage aus dem Hinspiel in Rotenburg. Ein weiteres Pfund, mit dem die Berliner inzwischen wuchern können, ist das gestiegene Zuschauerinteresse und die damit verbundene Unterstützung von den Rängen. So war die Max-Schmeling-Halle zum Spiel gegen Göppingen am 29. Dezember mit über 9.000 Fans ausverkauft – am Sonntag werden zur Begegnung mit der MT Melsungen mindestens 7.000 Besucher am Prenzlauer Berg erwartet.

“Je mehr Zuschauer, desto besser ist das auch für uns als Gastmannschaft”, weiß MT-Trainer Hedin um den besonderen “Kick” einer gut gefüllten Arena. Spätestens durch die beiden ausverkauften Spiele in der neuen Heimstätte Rothenbach-Halle haben die MT-Cracks die besondere Atmosphäre der großen Handballbühne schätzen gelernt.

Wie ernst die Melsunger Handballer ihren Einsatz beim Aufsteiger nehmen, zeigt sich nicht zuletzt an zwei Details. Robert Hedin lässt am Samstagmorgen noch mal ein hauptsächlich taktisch geprägtes Abschlusstraining in der großen Rothenbach-Halle in Kassel absolvieren, um dann am späten Nachmittag mit seinen Schützlingen nach Berlin aufzubrechen. Die Anreise am Tag vor dem Spiel ist bei der MT beileibe nicht selbstverständlich, schließlich verursacht der damit fällige Hotelaufenthalt jeweils auch zusätzliche Kosten. Melsungen wird mit “voller Kapelle” gen Berlin fahren, auch wenn unter der Woche Grigorios Sanikis und Thomas Klitgaard wegen Krankheit kaum trainieren konnten.

Über mangelnde Unterstützung aus der Heimat werden sich die Hedin-Schützlinge nicht beschweren können. Der Fanclub “Rot-Weiss” bricht mit einem großem Bus schon am Sonntagmorgen zu einer Tagesfahrt in die Hauptstadt auf; der Fanclub “Die Bartenwetzer” macht aus dem Trip an die Spree sogar eine Zweitagesfahrt. Die Daheimgebliebenen können das Spiel in der ab 16.45 Uhr beginnenden Live-Übertragung auf www.sportdigital.tv im Internetfernsehen verfolgen.

In Berlin als Schiedsrichter im Einsatz sind die beiden im EHF-Kader des DHB stehenden Holger Fleisch und Jürgen Rieber (Ostfildern/Nürtingen)

Bisher gab es zwischen der MT und den Füchsen ein einziger Bundesligavergleich:
12.09.2007 MT Melsungen – Füchse Berlin, 29:28




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