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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Über Abhängigkeit und Nationalsozialismus

Guxhagen. Bereits im Februar war Stephan Marks zu einem Vortrag unter dem Titel „Warum folgten sie Hitler?“ in der Gedenkstätte Breitenau. Diese Veranstaltung stieß auf ein sehr großes Interesse; es gab viele Diskussionsbeiträge, aber auch viele Fragen und Themenbereiche blieben unbehandelt und offen. Dr. Marks wird sich daher, nachdem es im Februar um Fragen zu „Scham, Schamabwehr und Nationalsozialismus“ ging, diesmal mit dem Themenbereich „Abhängigkeit und Nationalsozialismus“ befassen. Am Dienstag, 15. April, 19.30 Uhr, wirft Marks die Frage auf: „Warum begeisterten sich Millionen für Hitler und das ‚Dritte Reich’?“

In seinem Vortrag wird der Autor ein weiteres der sechs Forschungsergebnisse seines Projekts vorstellen: Er wird die Abhängigkeit der Nazi-Anhänger von ihrem „Führer“ Adolf Hitler aus der Sicht der Suchtforschung beschreiben. Abhängigkeiten durch Gruppenerlebnisse wird eine weitere Fragestellung sein.

Stephan Marks leitete das siebenjährige Forschungsprojekt „Geschichte und Erinnerung“; dabei wurden Interviews mit NS-Anhängern geführt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden im Buch „Warum folgten sie Hitler? Die Psychologie des Nationalsozialismus“ veröffentlicht.

„Die Ergebnisse, die Stephan Marks mit diesem Buch vorlegt, sind sehr eindrucksvoll, (…) ein fruchtbarer Anstoß, um aus der Vergangenheit für die Gegenwart Lehren zu ernten.“ (Die ZEIT)

Dr. Marks wird ferner im Anschluss an die Veranstaltung gern Auskunft geben über Fortbildungsveranstaltungen für Schulen beziehungsweise Lehrer, die er bereits seit Jahren unter dem Titel „Von Scham und Beschämung zu einer Kultur der Anerkennung“ vornimmt.

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ist Teil der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Zur Psychologie der Verführung“. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Veranstalter: Gedenkstätte Breitenau in Kooperation mit „Arbeit und Leben“, der „Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kassel“, dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und der Volkshochschule Schwalm-Eder.




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