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Neues Angebot zum Betreuten Wohnen Hephatas

Schwalmstadt-Treysa. In einer eigenen Wohnung leben zu können, ist für Menschen mit Beeinträchtigung ein genauso wichtiges Ziel, wie für alle anderen auch. Die Behindertenhilfe der Hephata Diakonie bietet dazu verschiedene Möglichkeiten an. Eine davon ist das Betreute Wohnen. In der Treysaer Wagnergasse 4-6 wird dieses nun durch ein weiterführendes Angebot ergänzt.

92 Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen werden derzeit von der Behindertenhilfe Hephata im Betreuten Wohnen begleitet. Sie leben in einer eigenen Wohnung oder einer Wohngemeinschaft an verschiedenen Orten im Schwalm-Eder-Kreis und gestalten ihr Leben weitestgehend in Eigenregie. Nur stundenweise und ambulant begleiten sie Fachkräfte bei Problemen und Fragen des Alltags, der Freizeitgestaltung und Weiterbildung. Im Spätsommer dieses Jahres wurde das Konzept des Betreuten Wohnens durch ein neues Angebot ergänzt: In zentraler Lage, der Treysaer Wagnergasse 4-6, hat die Behindertenhilfe einen Treffpunkt eingerichtet.  Auf 180 Quadratmetern Fläche befinden sich zum einen die Büros der sieben Teilzeitkräfte. Diese assistieren den Betroffenen hauptsächlich bei Besuchen in den eigenen Wohnungen, sind nun aber zusätzlich vor Ort ansprechbar. Zum anderen sind im Treffpunkt Räume für Schulungen, beispielsweise zu Wäschepflege, den Umgang mit Behörden oder Kochen, aber auch für Begegnungen untergebracht.

Die angemieteten Räume sind leicht erreichbar und barrierefrei. „Hier können die Menschen auch hinkommen, wenn sie keine Probleme haben, um zu reden, sich zu treffen“, sagt Wilfried Hoos, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Behindertenhilfe. Ergänzt werden Treffpunkt und Büros von sechs Wohnungen mit Vormietrecht. Zwei davon wurden bereits im Spätsommer an Menschen vermietet, die Leistungen der Behindertenhilfe in Anspruch nehmen.

Die Idee für den Treffpunkt resultiert aus dem kontinuierlichen Ausbau des Betreuten Wohnens Hephatas in enger Zusammenarbeit mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) und der Sozialverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises. Dabei wurde deutlich, dass einige der Betroffenen zwar nicht die intensive Unterstützung wie in einer Wohngruppe, trotzdem aber noch ein Mehr an punktueller Assistenz brauchen. „Der Treffpunkt ist ein flankierendes Angebot für das Betreute Wohnen“, sagt Hoos. „Damit steht dieses jetzt auch Menschen zur Verfügung, die über die bisherige Struktur der Unterstützung hinaus weitere Hilfen benötigen. Etwa eine bessere Präsenz der Fachkräfte und mehr Nähe zu den Mitarbeitenden.“ (me)



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