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Unfall zwischen zwei Lkw und zwei Pkw auf der A7

Malsfeld/Homberg. Vier leicht verletzte Personen, darunter zwei Kinder, vier beteiligte Fahrzeuge und 25.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls, der sich gestern Nachmittag gegen 14.45 Uhr auf der A7, Fahrtrichtung Süden, zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg ereignet hatte. Ein 58 Jahre alter Sattelzugfahrer aus Homberg beabsichtigte  in Höhe des Autobahnkilometers 339,5 einen auf den rechten Fahrstreifen vorausfahrenden Sattelzug zu überholen, der von einem  45-jährigen Mann aus Rumänien gesteuert wurde. Als der 58-Jährige zumÜberholen ansetzte und auf den mittleren Fahrstreifen ausscherte, übersah er einen bereits auf dem mittleren Fahrstreifen herannahenden Pkw, der von einem 44-jährigen Mann aus Schwerte gesteuert wurde.

Der 44-Jährige, der mit seiner Frau und zwei Kindern im Alter von ein und vier Jahren unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und stieß mit seiner rechten Fahrzeugseite gegen den  Sattelauflieger des 58-Jährigen. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw auf den linken Fahrstreifen direkt vor das Auto eines 28-jährigen Fahrers aus Frankfurt am Main. Der 28-Jährige konnte ebenfalls nicht mehr ausweichen. Er fuhr auf das Fahrzeugheck der Familie aus  Schwerte auf. Durch den erneuten Aufprall wurde das Auto des 44-Jährigen über den mittleren auf den rechten Fahrstreifen  geschleudert und stieß gegen die linke vordere Seite des rumänischen Sattelzuges, den der 58-jährige Unfallverursacher ursprünglich überholen wollte.

Die Familie aus Schwerte wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie vorsorgliche für weitere Untersuchungen in das Kreiskrankenhaus nach Bad Hersfeld. Alle vier konnte jedoch gestern Abend das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder  verlassen. Die drei weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Zwischen 15 Uhr und 16.20 Uhr kam es wegen der Bergungsmaßnahmen zu einer Vollsperrung des unfallbetroffenen Autobahnabschnittes. Der Verkehr wurde danach zunächst einspurig und bis zur endgültigen Aufhebung der Sperrungen gegen 17.05 Uhr zweispurig an der  Unfallstelle vorbei geleitet. Der Verkehr staute sich auf rund sieben Kilometer zurück und löste sich nach Aufhebung der Sperrungen langsam auf.

Die den Unfall aufnehmenden Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal schätzen den entstandenen Gesamtsachschaden auf rund 25.000 Euro. (ots)



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