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Lernende in der Praxis begleiten, Nachwuchs fördern

Hephata-Akademie bietet neue Weiterbildung für „Praxisanleiter in sozialen Einrichtungen“

Die Ersten, die das neue Zertifikat „Praxisanleiter in sozialen Einrichtungen“ in den Händen halten dürfen, übereicht von Andreas Koch von der Hephata-Akademie (hinten links, von links): Daniela Rose, Christina Täffner, Martin Kern, Andre´ Baumgarten, Andreas Gsänger, Nadine Fröhlich, Annika Horn, Annica Jungheim, Nadine Hartmann und Referent Jochen Rosenkötter. Foto: Hephata/nhTreysa. Ob in Kindergärten, Wohngruppen oder Werkstätten – junge Menschen, die erste Berufserfahrungen sammeln möchten, werden gern mit offenen Armen empfangen. Doch damit der Einblick ins Berufsleben zum Erfolg wird, bedarf es fachlichen Know-hows und Fingerspitzengefühls. Unter dem Motto: „Praxisanleiter als Lernbegleiter“ bietet die Hephata-Akademie für soziale Berufe eine neu konzipierte Weiterbildung für Fachkräfte in sozialen Einrichtungen an. Die ersten Absolventen haben ihr Zertifikat erhalten, Ende Juni startet der nächste Kurs.

„Die Weiterbildung zur Praxisanleitung hilft, die eigene Arbeit zu reflektieren und sich selbst besser einschätzen zu können“, sagt Daniela Rose. Zudem sei die Weiterbildung eine gute Gelegenheit, Erfahrungen im Umgang mit Praktikanten auszutauschen. Die Sozialpädagogin ist eine von neun Absolventen, die die Schulung zur Praxisanleitung nach dem neuen, von vier auf sieben Tage erweiterten, Konzept durchlaufen hat.

Mit diesem Angebot nehme die Hephata Diakonie hessenweit eine Vorreiterrolle ein, sagte Diplom-Sozialpädagoge Jochen Rosenkötter, der bundesweit als Erwachsenenbildner tätig ist. Bislang Standard in der beruflichen Praxis ist dieses Konzept allein in Rheinland-Pfalz. Dabei sei die Praxisanleitung eine wichtige Qualifikation für Menschen, die „die sensible Aufgabe haben, Berufsanfänger zu qualifizieren und anzuleiten“, so Inka Schmidt, pädagogische Mitarbeiterin der Fort- und Weiterbildung der Hephata Diakonie, die das neue Konzept mit erstellt hat. Gute Praxisanleitung sichere Nachwuchskräfte, sei Teil von Öffentlichkeitsarbeit und ein Indikator für die Kultur in einem Unternehmen, so Andreas Koch, Leiter der Fort- und Weiterbildung, der die Zertifikate der Hephata-Akademie überreichte.

Die Weiterbildung umfasst 150 Unterrichtseinheiten in drei Seminarmodulen. Sie richtet sich an Sozialpädagogen, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen und andere Fachkräfte in sozialen Einrichtungen. Die Teilnehmer sollten mindestens eine zweijährige Berufserfahrung in der sozialen Arbeit haben und Praktikanten, Absolventen von Anerkennungsjahr, Freiwilligem Sozialen Jahr oder Ehrenamtliche anleiten.

Das erste Modul des neuen Kurses findet vom 27. bis 29. Juni statt. Dabei geht es vor allem um die Klärung der Rolle und die Gestaltung des Arbeitsprozesses von Praxisanleitern. Im zweiten Modul vom 26. bis 27. September beschäftigen sich die Teilnehmer mit Methoden der Gesprächsführung und Konfliktbewältigung. Das dritte Modul vom 16. bis 17. Januar 2017 beinhaltet Beurteilung und Abschlussgespräche sowie die eigene Abschlussprüfung. Das erlangte Zertifikat weist die Qualifikation als Praxisanleiter in sozialen Einrichtungen nach. Die Kosten für die Weiterbildung betragen 840 Euro pro Teilnehmer. Darin enthalten sind Lehrgangsmaterial, Tagungsverpflegung, Prüfungsbetreuung und Zertifikat.

„Ich fühle mich jetzt sicherer im Umgang mit Praktikanten“, sagt Nadine Hartmann, nachdem sie ihr Zertifikat in den Händen hielt. Als Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Marburg hat sie viel mit jungen Menschen zu tun, die einen Einblick in den Beruf bekommen möchten. Und gleich, ob sie dies im Rahmen eines Jahres- oder eines sechswöchigen Praktikums machen – „es ist wichtig, Praktikanten gut anzuleiten“.

Weitere Infos und Anmeldung: Referat für Fort- und Weiterbildung, Elisabeth-Seitz-Straße 16, 34613 Schwalmstadt-Treysa, Telefon (06691) 18-1105, E-Mail: fobi@hephata.de. (red)



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