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Bernd Siebert besuchte Burgsitz, Schwimmbad und Himmelsfeld

Foto: nh

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Spangenberg. Im Zuge seiner alljährlichen Sommerbereisung im Schwalm-Eder-Kreis war der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert auch dieses Jahr zusammen mit Bürgermeister Peter Tigges und dem örtlichen Stadtverband der CDU unter Führung von Verbandsvorsitzenden Jochen Ellrich sowie Stadtrat Werner Bechtel zu Besuch in der Stadt Spangenberg. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch Johannes Weth, ein Mitglied des Vorstands der Stiftung Himmelsfels, begann mit der Besichtigung des erst kürzlich vollständig renovierten Burgsitzes in der historischen Innenstadt der erste Teil des Tagesprogrammes.

Das über 700 Jahre alte Gebäude wurde von der Stiftung liebevoll und mit Hilfe von zirka 300 freiwilligen Helfern, bestehend aus Arbeitssuchenden, Jugendlichen und Migranten, nach den Richtlinien des Denkmalschutzes komplett saniert. Nun wird das Gebäude als Veranstaltungsort für kirchliche Organisationen, als sozialer Wohnraum sowie für soziale Fördermaßnahmen genutzt. Außerdem befindet sich ein kleiner Laden im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem von Spangenberger Frauen handgefertigte Waren angeboten werden. Die Kosten des Projektes betrugen über 350.000 Euro, wovon rund 60 Prozent durch die Städtebauförderung „Soziale Stadt“ sowie durch das Hessische Amt für Denkmalpflege getragen wurden. Die restlichen 40 Prozent wurden mit Hilfe von Stiftungsgeldern finanziert.

Im Anschluss besuchte der Abgeordnete den Park „Himmelsfels“, welcher ebenfalls durch die gleichnamige Stiftung betrieben wird. Das Gelände eines ehemaligen Kalkwerks wurde von dem Ehepaar Pfetzing zu einem Berg, dem „Himmelsfels“, umgebaut und gespendet. Neben der Förderung von Integration und Toleranz werden dort auch Erziehungs- sowie Flüchtlingshilfe durch die Stiftung vorangetrieben. Das Gelände dient dabei als Veranstaltungsort für Menschen aus allen Ländern und soll so eine Quelle des gemeinsamen und versöhnlichen Lebens darstellen. Jährlich kommen über 7.000 Gäste in den Park zu Besuch, um dort an kirchlichen Veranstaltungen oder Freizeiten teilzunehmen. Auch Hochzeiten sowie Trauerfeiern können am Himmelsfels ausgerichtet werden.

Zum Abschluss des Tages besichtigte Bernd Siebert das seit März 2016 durch den Förderverein „proAuqua“ betriebene Schwimmbad Spangenbergs. Unter der Leitung der Vorsitzenden des Vereins Claudia Schenk hat der Verein das vor der Schließung stehende Schwimmbad gerettet und mit Hilfe von Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Eintrittskosten eine umfangreiche Modernisierung vorgenommen. (red)



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